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Tiergesundheit

Niedersachsen empfiehlt Impfschutz gegen Blauzunge

Rinder gegen Blauzungenkrankheit geimpft.
Portrait von Anne-Maria Revermann
Anne-Maria Revermann, LAND & Forst
am
24.06.2019

Um Wiederkäuer gegen das Blauzungenvirus zu schützen, ist das Impfen unabdingbar. Darauf macht das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufmerksam. Ob ein BTV-Impfstoff verfügbar ist und wie man ihn anwendet.

Eine großflächige Impfabdeckung gegen das Blauzungenvirus bietet Schutz, betont das niedersächsische Landwirtschaftsministerium. Zwischen Mai und Oktober ist das Risiko einer Ausbreitung des Virus der Blauzungenkrankheit durch Stechmücken, sogenannte Gnitzen besonders hoch. Deshalb sollten Rinderhalter jetzt handeln.

Jedoch vergehen mehrere Wochen, bis ein erstmals geimpftes Rind einen wirksamen Impfschutz aufbaut. Es ist daher wichtig, empfängliche Tiere rasch impfen zu lassen. Nur wirksam geimpfte empfängliche Wiederkäuer können uneingeschränkt aus Restriktionen verbracht werden. Somit wird auch der Handel aufrechterhalten.

 

Wichtige Infos der Ständigen Impfkommission

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium weist auf eine neue Veröffentlichung im Internet-Portal der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) hin. Diese kann man sich auf der Homepage unter www.stiko-vet.de herunterladen. Die Liste basiert auf einer Abfrage bei einschlägigen Impfstoffherstellern:

Lesen Sie hier, ob ein Impfstoff gegen das Blauzungenvirus verfügbar ist und wie man ihn richtig anwendet...

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