Login
Geflügelgrippe

Niedersachsen: Vogelgrippe erreicht erstmals das Ammerland

Entenmast im Stall
Thumbnail
Christa Diekmann-Lenartz, LAND & Forst
am
22.03.2017

In einem Westerschepser Entenbestand besteht der Verdacht auf Geflügelpest. Die Keulung der 33.000 Tiere hat bereits begonnen.

Die Vogelgrippe hat erstmals einen Bestand im Landkreis Ammerland erreicht. Wie Dr. Thomas Jürgens vom Landkreis Ammerland ausführte, sei der Erreger vom Typ 5H 5 in einem Entenbestand mit rund 33.000 Tieren in Westerscheps amtlich festgestellt worden.

Vogelgrippe: Legeleistung der Enten deutlich schwächer

Der Tierärztin des Unternehmens war aufgefallen, dass die Legeleistungen der Enten stark nachgelassen hatten und hatte deshalb vermutet, dass Vogelgrippe der Grund sein könne. Dieser Verdacht wurde am Montag seitens amtlich bestätigt und vom Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Oldenburg nachgewiesen.

Das Prüfergebnis des Friedrich-Löffler-Instituts wird im Laufe des Dienstags erwartet. Wenn diese Ergebnisse vorlägen, würden ein Sperrbezirk und Beobachtungsgebiete eingerichtet.

Tiere wegen Vogelgrippe getötet

„Wir haben bereits damit begonnen, die Tiere tierschutzgerecht zu töten“, so Dr. Jürgens. Der Betrieb sei gesperrt worden und werde nach der vollständigen Räumung desinfiziert.

Gemeinsam mit Experten des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und des Friedrich-Löffler-Instituts werde untersucht, wie der Erreger in den Westerschepser Entenbestand hineingeraten konnte.

Auch interessant