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Geflügelgrippe

Niedersachsen: Vogelgrippe erstmals in Gänsebestand nachgewiesen

Gänsemast
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
25.01.2017

Der Erreger des Typs H5N8 wurde jetzt in einer Gänsehaltung mit 3.000 Tieren im niedersächsischen Gersten festgestellt. Die Tiere sollen getötet werden.

In Niedersachsen ist die Vogelgrippe jetzt in einer Gänsehaltung nachgewiesen worden. Wie der Landkreis Emsland am Dienstag in Meppen mitteilte, wurde der Erreger des Typs H5N8 in einem Zuchtgänsebetrieb mit 3000 Tieren in Gersten vom niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) festgestellt.

Die Tiere sollen nun getötet werden. Eine abschließende Bewertung durch das Friedrich-Loeffler-Institut steht noch aus.

Der Landkreis richtete in einem Radius von drei Kilometern um den Ausbruchsbetrieb einen Sperrbezirk und im Radius von 10 Kilometern ein Beobachtungsgebiet ein. In diesem Gebiet ist jeglicher Transport von lebendem Geflügel und von Eiern verboten.

Bislang wurde die Geflügelpest bei Nutztieren in Putenbeständen und in der vergangenen Woche in einem Entenmastbetrieb im Kreis Diepholz nachgewiesen.

Mit Material von dpa
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