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Niedersachsens Agrarministerium empfiehlt Impfung gegen Blauzunge

Milchviehhaltung-Rinder-Milchkuehe
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
14.12.2018

Seit 2009 ist jetzt in Deutschland erstmals wieder die Blauzungenkrankheit ausgebrochen. Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium empfiehlt die Impfung.

In Deutschland ist erstmals seit 2009 wieder die Blauzungenkrankheit ausgebrochen. Die Infektion mit dem Serotyp 8 wurde in Baden-Württemberg ist im Kreis Rastatt am 12. Dezember 2018 bei einem Monitoring festgestellt.

Besonders betroffen von der Krankheit sind Rinder und Schafe, aber auch Ziegen und andere Wiederkäuer können infiziert werden. Für den Menschen ist der Erreger nicht gefährlich.

Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium empfiehlt daher dringend die Impfung der Tiere, um diese wirksam zu schützen. Eine Impfung von Wiederkäuern sollte spätestens vor dem Weideaustrieb durchgeführt werden. Tiere mit wirksamem Impfschutz können im Falle einer Betroffenheit Niedersachsens aus Restriktionszonen gehandelt werden.

 

 

Restriktionszone eingerichtet

Im betreffenden Tierbestand des Betriebes in Baden-Württemberg wurden keine Krankheitserscheinungen festgestellt. Von der um den Ausbruchsbetrieb eingerichteten Restriktionszone von 150 Kilometern sind die Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland betroffen.

Deutschland hat nun den seit 2012 bestehenden Status „frei von der Blauzungenkrankheit“ verloren. Infolgedessen ist mit Handelsrestriktionen zu rechnen, die gegebenenfalls auch den Drittlandhandel betreffen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) prüft derzeit bilaterale Abkommen mit wichtigen Handelspartnern, um den Kälberhandel weiter zu ermöglichen.

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