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Agrarumweltmaßnahmen

Vogel des Jahres 2019: Die Feldlerche

Feldlerche auf Wiese
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
03.01.2019

Bundesweit ist die Feldlerche gefährdet und als „Vogel des Jahres 2019“ gewählt. Niedersachsen will dem Bestand durch Agrarumweltmaßnahmen helfen.

Die Lerche ist der "Vogel des Jahres 2019". NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern zeichnen jedes Jahr eine Vogelart aus. Der Vogel ist bundesweit gefährdet.

In Niedersachsen gibt es bereits jetzt vielfältige, vom niedersächsischen Landwirtschafts- und auch Umweltministerium geförderte Agrarumweltmaßnahmen, um die Lebensbedingungen der Feldlerchen zu verbessern.

Agrarumweltmaßnahmen für die Feldlerche

Dazu gehören:

  • die Anlage von Blühstreifen
  • die extensive Nutzung von Grünlandflächen
  • die Sicherung von Grünlandflächen für Wiesenbrüter
  • der Erhalt von artenreichem Grünland oder
  • die Umstellung auf ökologischen Landbau.

Niedersächsisches Blühstreifenprogramm: 3.500 Antragsteller

Allein am niedersächsischen Blühstreifenprogramm beteiligen sich etwa 3.500 Antragsteller mit 15.000 Hektar Fläche: Späte Aussaattermine bei den Blühstreifen und genau einzuhaltende Ruhezeiten in Bezug auf Bearbeitung und Mahd sollen dafür sorgen, dass die Gelege der Feldbrüter nicht durch Befahren zerstört werden.

Strukturreiche Blühstreifen sowie die Winterruhe von Teilen der angelegten Blühstreifen fördern in besonderem Maß die Feldvögel. Ungenutzte Brachflächen und extensives Grünland bieten gute Brutbedingungen und ein reiches Nahrungsangebot.

Später Mahdtermin für Wiesenvogelschutz

Im Rahmen der niedersächsischen Agrarumweltprogramme werden 36.000 Hektar Grünland extensiv bewirtschaftet, wobei 6.000 Hektar davon mit einem späten Mahdtermin für den Wiesenvogelschutz zur Verfügung stehen und auf 5.000 Hektar eine Bewirtschaftung zur Erhaltung der Artenvielfalt auf dem Grünland erfolgt.

Ökologische Landbau: Beitrag zum Erhalt der Feldvögel

"Auch der ökologische Landbau leistet einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz und damit auch zum Erhalt der Feldvögel", betonte Ministerin Barbara Otte-Kinast. Sie freue sich über ein stetiges Wachstum in diesem Segment.

Ende 2017 wirtschafteten in Niedersachsen 1.800 Landwirte auf rund 100.000 Hektar nach dem ökologischen Anbauverfahren. Im Laufe des Jahres 2018 haben nach den derzeit vorliegenden Zahlen weitere 200 Landwirte mit einer Fläche von mehr als 10.000 Hektar auf den ökologischen Landbau umgestellt.

Mit Material von Landwirtschaftsministerium Niedersachsen

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