Login
Agrarpolitik

Unterschriften gegen Gänsepolitik

von , am
12.08.2015

Der Widerstand gegen die Naturschutzpolitik der rot-grünen Landesregierung wächst. In Ostfriesland wurden jetzt 650 Unterschriften an Wiard Siebels überreicht.

In Jemgum im Rheiderland beobachten die Landwirte ebenfalls seit Jahren steigende Gänsezahlen auf ihren Flächen. Die Folge sind immense Fraßschäden und stark verschmutzte Aufwüchse. © landpixel
Die Unterzeichner fordern eine Lösung gegen die Gänseplage. Die Unterschriftenaktion der Landwirte in Ostfriesland richtet sich an den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer und den niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel: Die Ausweitung der Naturschutzflächen solle gestoppt und der Explosion der Gänsepopulation nicht länger untätig zugeschaut werden. Die Landwirte Jann-Enno Holstein, Herbert de Vries und Gerd Uken sowie der Tierarzt Dr. Hansjörg Heeren übergaben dem Auricher Landtagsabgeordneten Wiard Siebels (SPD) jetzt einen Brief mit 650 Unterschriften, den Siebels an die beiden grünen Minister weiterleitet.
 
Holstein erklärte in einer Pressemitteilung, zweidrittel der Unterzeichner seien zwar Landwirte, doch es hätten auch 200 Bürger mit anderen Berufen unterschrieben. Erneut machen die Unterzeichner in ihrem Brief an die Minister deutlich, welche Schwierigkeiten Millionen von Gänse Grünland- und Getreidebetrieben bereiten. Nicht nur werde ein wachsender Teil der Ernte aufgefressen, sondern die Flächen seien auch so verkotet, dass ein Teil der Ernte nur noch für die Biogasanlage tauge. In den Lebensmittelkreislauf könne der verkotete  Grünschnitt nicht mehr eingebracht werden.
 

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 33/2015 auf Seite 10. Möchten Sie die LAND & Forst für einen Monat gratis zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

 
 
Auch interessant