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Verbraucherschutzbericht: Aufklären und schützen

am Montag, 20.08.2018 - 11:16

Beim Verbraucherschutz zahlt sich die effektive Zusammenarbeit der Behörden in Niedersachsen aus. Das geht aus dem neuen Verbraucherschutzbericht vor.

Den Verbraucherschutzbericht stellte Agrarministerin Barbara Otte-Kinast gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves), Prof. Eberhard Haunhorst, sowie dem Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages (Nlt), Prof. Hubert Meyer, vor.

Verbraucherschutzbericht-2017

Der Bericht informiert über die Resultate der Kontrollen und Probenahmen bei Herstellern und Transporteuren, im Einzelhandel und in der Gastronomie. Durch die kommunalen Behörden wurden insgesamt 62.223 Kontrollen in mehr als 40.300 Betrieben durchgeführt. Die Beanstandungsquote liegt wie in den Vorjahren bei 51 Prozent der kontrollierten Betriebe. In der Mehrzahl handelt es sich dabei um Verstöße gegen die Betriebshygiene, die betrieblichen Eigenkontrollen oder Kennzeichnungsvorschriften, so dass keine konkrete Gesundheitsgefahr vorlag.

Mit mehr als zwei Millionen Untersuchungen hat das Laves den Vorjahreswert um mehr als 200.000 erhöht. Es wurden von Lebens- und Futtermitteln, Bedarfsgegenständen, kosmetischen Mitteln und Spielwaren sowie zur Feststellung von Tierkrankheiten und -seuchen amtliche Proben von den Kommunen eingesandt. Etwa 15 Prozent der Lebensmittelproben seien aufgrund von mikrobiologischen oder anderen Verunreinigungen beanstandet worden, sagte Laves-Präsident Eberhard Haunhorst. Allerdings ist der Anteil gesundheitsschädlicher Lebensmittel mit 0,6 Prozent erneut sehr niedrig.

Der Bericht wird zum Download auf der Homepage des Ministeriums www.ml.niedersachsen.de über den Pfad Themen, Verbraucherschutz & Lebensmittelsicherheit angeboten.

Mit Material von Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz