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Wirtschaft & Unternehmen

Cofely Refrigeration: Neue EU-Richtlinie reguliert Einsatz synthetischer Kältemittel

von , am
24.08.2015

Steigende Qualitätsanforderungen lassen das Thema maschinelle Kühlung auch in der Lagerung von Agrar-Erzeugnissen immer wichtiger werden: Verbraucher verlangen optisch makellose Ware und auch bei der Weiterverarbeitung haben diejenigen Erzeuger die besten Karten, die konstant hohe Qualität anbieten können.

In der Kartoffelproduktion ist die Lagerung der empfindlichen Knollen ein entscheidender Faktor. Viele Produzenten kühlen und belüften ihr Lager mit Außenluft. Das Problem hierbei: Temperatur und Luftfeuchtigkeit unterliegen witterungsbedingt starken Schwankungen, was die Qualität der Ernte mindert. Durch maschinelle Kühlung lässt sich ein konstantes, außenluftunabhängiges Klima erzeugen, das optimal an die Lagerbedürfnisse angepasst werden kann. Erntequalität und voraussichtlicher Ertrag sind somit besser planbar, und eine Investition in entsprechende Technik macht sich bereits nach kurzer Zeit bezahlt.
 
Wer in der Lagerhaltung bereits jetzt auf maschinelle Kühlung setzt, für den gibt es seit diesem Jahr einige Neuerungen zu beachten: Im Mai 2014 haben sich die EU-Mitgliedsstaaten darauf verständigt, den Einsatz ozonkritischer Kältemittel auf Fluorkohlenwasserstoffbasis, so genannter F-Gase, stufenweise zurückzufahren. Seit Januar 2015 ist nun die erste Phase der EU-F-Gase-Verordnung in Kraft. Kühlanlagen auf Basis synthetischer Kältemittel, wie etwa R22, unterliegen ab sofort strikten Auflagen. Sie dürfen beispielsweise nicht neu befüllt werden. Außerdem sind je nach Art und Menge des eingesetzten Kältemittels kürzere Intervalle bei Wartung und Dichtheitsprüfungen vorgeschrieben. Maßgebend hierfür ist der CO²-Äquivalenzwert, der das Treibhauspotenzial von Kältemitteln indiziert.
 
Damit Erzeuger selbst feststellen können, ob ihre Anlage die neuen gesetzlichen Anforderungen erfüllt, bietet Cofely Refrigeration als Experte für landwirtschaftliche Kühlsysteme einen Schnelltest an. Der F-Gas-Checker ist ein kostenloses Online-Tool, mit dem sich anhand von Kältemitteltyp und -menge rasch ermitteln lässt, welche Bestimmungen gelten.
 
Nach Einschätzung von Cofely Refrigeration werden derzeit 80 % der Kühlsysteme im landwirtschaftlichen Bereich noch mit synthetischen Kältemitteln betrieben. Ein endgültiges Verbot sieht die EU-Verordnung für das Jahr 2030 vor.
 
Erzeuger sind daher gut beraten, bereits heute über Alternativen nachzudenken. Natürliche Kühlsubstanzen, wie CO², Propan oder Ammoniak, bieten gerade im Lebensmittelbereich klare Vorteile und verfügen außerdem über eine nachweißlich günstigere Energiebilanz als herkömmliche Anlagen. Der Ausstieg aus der Nutzung synthetischer Kältemittel bietet für Erzeuger somit durchaus auch Chancen – für eine nachhaltige, qualitätsorientierte und kosteneffiziente Betriebsführung.
 
Mehr Infos auch unter www.cofely-refrigeration.de oder Tel. 05031-518210.
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