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Wirtschaft & Unternehmen

DSV: Futtersituation vielerorts schwierig

von , am
24.07.2013

Die Futterversorgungssituation ist in einigen Regionen Deutschlands schwierig. Mais hatte mit einer verspäteten Aussaat sowie schwierigen Witterungsbedingungen in der Jugendentwicklung zu kämpfen. Regional führte Hochwasser zusätzlich zu enormen Ausfällen in der Gras- und Maisproduktion. Aktuell leidet der Mais schon unter Trockenheit.

Für betroffene Betriebe ist die Ansaat von Feldfutter als Sommer- oder Winterzwischenfrucht jetzt eine günstige Möglichkeit, zusätzliche Grundfuttermengen zu erzeugen. Es wird in der Regel keine zusätzliche Marktfruchtfläche benötigt. Eine Winterzwischenfrucht kann einen Schnitt vor Mais liefern, der dann mit den richtigen Gräsersorten oder Futterroggen frühzeitig geerntet werden kann. Die Deutsche Saatveredelung AG (DSV) empfiehlt aus ihrem Produktportfolio folgende Varianten:
 
Mischungen mit Einjährigem Weidelgras: Lippstädter Futtertrio: Drei aufeinander abgestimmte Einjährige Weidelgräser. Anbau nach Druschgetreide für einen leistungsstarken Schnitt im Herbst, evtl. Nachweide.
 
Country Feldgras 2050: 35 % Einjähriges Weidelgras Hauptfrucht, 15 % Einjähriges Weidelgras Zwischenfrucht, 50 % Welsches Weidelgras: Anbau nach Druschgetreide, mehrschnittig, in milden Lagen auch überwinternd vor Mais zu nutzen.
 
Mischungen mit Welschem Weidelgras: Country Feldgras 2053 Turbo: 80 % Einjähriges Weidelgras, 20 % Perserklee: Anbau nach Druschgetreide, reich an Protein.
 
Country Feldgras 2051: 85 % Welsches Weidelgras, 15 % Bastardweidelgras. Aussaat im Juli mit Herbstvornutzung, Hauptnutzung 2014 oder Aussaat im September ohne Herbstvornutzung mit einem Schnitt vor Mais oder ganzjähriger Nutzung.
 
Futter-/Grünroggen: Bonfire: sehr frühe Sorte für höchste Erträge vor Mais im Jahr 2014.
 
Mehr Infos bei DSV Regionalberatern vor Ort, oder im Internet www.dsv-saaten.de
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