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Wirtschaft & Unternehmen

DSV: GPS-Mischung als Maisalternative für Biogasfruchtfolgen in Grenzlagen

von , am
06.02.2014

Biogasbetrieben in Grenzlagen, die eine Alternative zum Mais suchen, empfiehlt die Deutsche Saatveredelung AG (DSV) die GPS Mischung Legu-Hafer-GPS Plus. Erträge bis 14 t TM/ha sind möglich.

Die Mischung Legu-Hafer-GPS Plus der DSV wird im Frühjahr gesät und im Juli als GPS geerntet. Bestehend aus den C3-Pflanzen Hafer, Wicke, Erbse, Sonnenblume und Einjähriges Weidelgras passt Legu-Hafer-GPS sehr gut in nasskalte Lagen, denn bereits in den kühleren Tagen zu Vegetationsbeginn findet Wachstum statt. Im Vergleich zu Reinsaaten sind Gemenge ertragssicherer und nutzen schwierigere Standortfaktoren besser aus. Mögliche Bestandeslücken werden gefüllt und somit wird Ertrag gesichert.
 
Das Gras kann nach der GPS Ernte weiter wachsen und anschließend als Zweitfrucht genutzt werden. Der Grasbestand schafft außerdem eine zusätzliche Verwertungsmöglichkeit für Gärreste im Sommer.
 
Qualitätsuntersuchungen beweisen, dass die Mischung mit > 6 MJ NEL/kg TM auch in der Rindviehfütterung berücksichtigt werden kann. Die Tiere zeigen eine erhöhte Futteraufnahme, was durch den süßen Geschmack der Erbsen und des teigreifen Hafers begründet werden kann.
 
Mehr Infos auch unter www.dsv-saaten.de
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