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Wirtschaft & Unternehmen

Von Einheits- und Mehrwertschweinen

von , am
31.05.2013

Das Schlachtunternehmen VION Deutschland war zuletzt öfter in den Schlagzeilen. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer über den Markt, die Tierhaltung in Deutschland und die Zukunft des Unternehmens.

Norbert Barfuß, Geschäftsführer der VION Deutschland
Die intensive Tierhaltung ist derzeit in aller Munde. Wie stehen Sie zu Aussagen eines Mitbewerbers, dass der Landwirt für ein Schwein aus einem Stall mit Luftwäscher und Auslauf 20 € mehr bekommen soll?
 
Norbert Barfuß: Wer einen solchen pauschalen Aufschlag zahlen kann, soll es tun. Ich differenziere da lieber und schaue mir an, was am Markt durchsetzbar ist. Wir bei VION machen gerade mit unserem Tierwohllabel erste Erfahrungen an der Ladentheke. Und es gibt durchaus Unterschiede zwischen dem Verbraucherverhalten in Umfragen und bei der Kaufentscheidung in unseren drei beteiligten Handelsketten. Dabei stellt sich heraus, dass die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund aus unserer Sicht der beste Ansatz war. Verbraucher wollen sich nicht im Detail mit Siegeln und deren Inhalten beschäftigen, sondern Vertrauen zum Produkt haben.
 
Beim Deutschen Tierschutzbund fühlen sie sich gut aufgehoben. Wo steht  das Tierwohllabel von VION zur Zeit?
 
Norbert Barfuß: Das Tierwohllabel hat einen Bekanntheitsgrad von mehr als 50 % -  für die kurze Zeit seit Markteinführung zu Jahresbeginn eine beachtliche Leistung. Es muss doch jedem klar sein, dass nicht per Knopfdruck größere Mengen verfügbar sind. Stallumgestaltung und Auditierung brauchen Zeit, der Vorlauf von konventioneller Mast und Tierwohlprogramm beträgt mindestens ein halbes Jahr. Von der wissenschaftlichen Begleitung versprechen wir uns eine Versachlichung der Diskussion. Es soll deutlich werden, was ist mit welchem Aufwand machbar ist und was ist der Verbraucher am Ende des Tages bereit ist, für mehr Tierwohl wirklich zu bezahlen. Die ersten Erkenntnisse darüber gewinnen wir in der angelaufenen Pilotphase auf einigen regionalen Märkten. Die in Medienberichten geäußerte Kritik, dass die Produkte nicht überall zu kaufen sind, gehen also am Thema völlig vorbei. Wir reden hier über Testmärkte mit derzeit von 600 bis 1.000 Schweinen pro Woche. Diese werden über die drei Handelspartner Edeka in Berlin, Coop in Kiel und Kaiser'sTengelmann in Berlin, Rhein/Ruhr und München/Oberbayern vermarktet.
 
Wie steht VION zur Brancheninitiative Tierwohl?
 
Norbert Barfuß: Wir sind dabei, weil wir überzeugt sind, dass die Gesellschaft ein höheres Engagement für mehr Tierwohl erwartet. Es ist wichtig, dass die ganze Kette - also Einzelhandel, Schlachtbetriebe und Landwirtschaft - bei der Initiative mitarbeitet. Dass QS dies koordiniert, ist richtig, weil hier alle Bereiche vereint sind. Am Ende muss aber eine Lösung stehen, die dem Landwirt garantiert, dass ihm seine Mehraufwendungen vergütet werden. Das wird unseren Erzeugern beim Tierwohllabel gewährleistet, im Rahmen der Brancheninitiative werden gerade Modelle erarbeitet. Der Branchenansatz ist richtig, weil bundesweit tätigen Handelsunternehmen nicht geholfen ist, wenn sie für nur drei ihrer hundert Märkte „Tierwohlfleisch“ zur Verfügung haben. Es müssen größere Mengen zur Verfügung stehen, um diese Ketten bedienen zu können.
 
Ist die Brancheninitiative bis zum Jahresende marktreif?
 
Norbert Barfuß: Zurzeit erarbeitet eine Projektgruppe den Kriterienkatalog. Noch gibt es aber kein abschließendes Konzept. Das Jahresende halte ich persönlich für zu spät. Wir sollten eine Lösung vor der Bundestagswahl anstreben, ansonsten laufen wir Gefahr, gesetzliche Vorgaben zu bekommen. Und es ist die Frage, ob das dann besser ist, als wenn wir eigene Konzepte zum Tierwohl umsetzen.
 
In Holland läuft ja Ähnliches schon länger und erfolgreich?
 
Norbert Barfuß: Das Programm „Beter Leven“, an dem der niederländische Tierschutzbund mitwirkt und das schon weit verbreitet ist, wurde durch Initiative aus dem Handel selbst im Markt platziert. Die führende Lebensmittelkette Albert Heijn hat von Beginn an gesagt: wir wollen das und wir bezahlen es auch. In Deutschland sind wir noch nicht so weit, hier können wir das Thema Tierwohl nicht von den Finanzen trennen. Am Ende muss der Handel bereit sein, für die höhere Qualität uns und den Landwirten mehr zu bezahlen und vom Verbraucher mehr zu verlangen.
 
Zum Bioschweinemarkt gibt es unterschiedliche Auffassungen, die „grünen“ Landwirtschaftsminister wollen mehr fördern, aus der Branche selbst hört man von Absatzproblemen und in Folge schlechten Preisen, was sagen Sie?
 
Norbert Barfuß: Die Vermarktung von Biofleisch ist derzeit sehr schwierig. Das zeigen unsere Aktivitäten in Holland, wo wir über einen guten Marktanteil verfügen. In Deutschland haben unsere Wettbewerber Probleme, ihre Mengen zum notwendigen Preis zu vermarkten. Bio und Tierwohl haben das gleiche Problem: in beiden Programmen muss der Preisaufschlag mit nur 40 bis 50 % des Schlachtkörpergewichtes erwirtschaftet werden. Denn bei den Stücken, die in die Verarbeitung gehen - also Knochen oder Fett - interessiert der Status - konventionell, Bio oder Label - nicht.
 
Wird der deutsche Bioschweinemarkt nur mit deutschen Schweinen bedient? Auch dieser Markt nimmt auf Grenzen keine Rücksicht. Wie läuft derzeit die Ebermast?
 
Norbert Barfuß: Es hieß kürzlich, VION könnte nicht mehr Eber absetzen. Das bezog sich ausschließlich auf die Niederlande. Dort liegt der Anteil der unkastriert gemästeten männlichen Tiere bei etwa 40 %. Holland ist ein sehr exportabhängiger Markt. Im Export stieß VION an die Grenze. In Deutschland dagegen liegt der Anteil der Eber erst bei 3 bis 4 %. Die Landwirte, die Eber mästen, sind sehr zufrieden. Wir haben hier noch lange nicht ein Limit erreicht, an dem wir sagen müssten, mehr ist nicht absetzbar.
 
Aber das Werben um Landwirte, auf Ebermast umzustellen, hat nachgelassen?
 
Norbert Barfuß: Nein. Ganz im Gegenteil: Die Ebermast ist über das Thema betäubungslose Ferkelkastration eingeflossen in das Gesamtkonzept Tierwohl.
 
Wie steht es derzeit mit den geruchsauffälligen Tieren?
 
Norbert Barfuß: Wir operieren in einem Bereich, der akzeptabel ist. An einigen Standorten liegt der Anteil bei 5 bis 8 %, an anderen Standorten nur bei 1 bis 2 %. Woher diese Unterschiedlichkeit herrührt, müssen wir noch untersuchen, das tun wir auch. Aber im Durchschnitt liegen die Werte im prognostizierten Bereich. Fakt ist, wir selektieren das Fleisch so, dass der Verbraucher niemals geruchsauffälliges Fleisch auf den Teller bekommt.
 
Die Schätzungen im Schweine-Schlachthofranking der ISN sagen, dass Sie bei den Schweineschlachtungen erhebliche Einbußen hatten?
 
Norbert Barfuß: Sie sagen zu Recht, hier handelt es sich um Schätzungen. Die ISN hat deutlich zu niedrig geschätzt, denn wir lagen 2012 nur knapp unter zehn Millionen und nicht unter neun Millionen. Da hat sich die ISN bei VION um eine Million Schweine vertan. Weil bei der ISN die Zahl der Gesamtschlachtungen aber passt, muss es Wettbewerber geben, die sich schöner gerechnet haben. Das Jahr 2012 ist wirtschaftlich gesehen ebenso wie 2011 für den Schlachtschweinebereich bei VION gut gelaufen. 2013 wird nach dem bisherigen Verlauf noch besser werden.  
 
Wie sieht es mit der Auslastung der norddeutschen Standorte aus?
 
Norbert Barfuß: Wir sehen Emstek, Lingen und Zeven als eine operative Einheit. Emstek und Zeven sollen voll ausgelastet werden und Lingen fängt die Schwankungen der Märkte auf. Zeven und Emstek sind in diesem Jahr sehr gut ausgelastet. Emstek schlachtet 55.000 bis 56.000 Schweine pro Woche, 2012 waren es 50.000. Die Kapazität liegt bei 60.000 Tieren. Insofern sind wir nahezu ausgelastet und sehr zufrieden. Lingen ist ein spezieller Standort, da das Einzugsgebiet zur einen Seite durch die niederländische Grenze abgeschnitten ist. Wir können ja nicht unseren eigenen Kollegen in Holland Konkurrenz machen.
 
Wie läuft der Schweinemarkt generell?
 
Norbert Barfuß: Die Exportmärkte sind im ersten Quartal 2013 deutlich schlechter als erwartet. Die Einfuhrbeschränkungen in Richtung Russland wirken, Osteuropa insgesamt schwächelt. Richtung Asien steigen die Ausfuhrquoten wieder, aber eher im Bereich Nebenprodukte. Auch national fehlen die Impulse. Da muss man sich ja nur das Wetter ansehen. Von Grillsaison keine Spur. Deshalb sind die Notierungen entgegen der Erfahrungen der vergangenen Jahre nach unten gegangen. Vion schlachtete seit Jahresanfang wie der Gesamtmarkt zwar deutlich über Vorjahr, aber im Mai werden wir mengenmäßig etwas unter Vorjahr liegen. Das Angebot an Schweinen wird in den nächsten Monaten eher weiter sinken. Wenn Impulse vom Markt kommen, also die Grillsaison losgeht, ziehen auch die Notierungen wieder an.
 
Wie sieht es mit dem Rindfleischmarkt aus?
 
Norbert Barfuß: Ein äußerst schwieriger Markt. Bei Rindern ist dieses Jahr inzwischen ein Minus von 7 bis 8 % bei den Schlachtungen aufgelaufen, verbunden mit einer Preissenkung von etwa 50 Cent je Kilogramm. Weniger Menge und sinkender Preis, das klingt widersprüchlich. Zwei Effekte sind aber für diese Entwicklung verantwortlich. Durch die Finanzkrise auf bedeutenden Märkten wie Griechenland oder Italien sind wir mit unseren hohen Preisen an Grenzen gestoßen. Zudem haben wir mit Frankreich oder Polen Mitbewerber, die deutlich niedriger anbieten können als wir. Diese Konkurrenten haben innerhalb kurzer Zeit Anteile unserer Exportmärkte übernommen. Zum Teil registrieren wir gegenüber den Vorjahren Rückgänge um 40 %. Uns werden die hohen Preise auf den Exportmärkten nicht mehr gezahlt, dabei braucht der Landwirt aufgrund der hohen Gestehungskosten diese Preise.
 
Wären da nicht neue Ansätze im Inland nötig?
 
Norbert Barfuß: Ja. Deshalb investiert VION ja in seine regionalen Konzepte. Nehmen Sie zum Beispiel das Programm „100 % Bayern“, wo wir gemeinsam mit den Landwirten und Aldi Süd einen Regionalmarkt aufbauen. Aus der Marktforschung wissen wir, dass der Verbraucher mit dem Begriff Regionalität ganz viel Positives verbindet: Tierwohl, Unterstützung heimischer Wertschöpfung, hohe Qualität, kurze Transportwege. Ich bin überzeugt, und das gilt auch für Schweinefleisch, dass Regionalität einer der wichtigen Trends ist.
 
Wie schwer wiegt die belgische Dumping-Klage wegen angeblich nicht eingehaltener Sozialstandards an den Schlachthöfen?
 
Norbert Barfuß: Nicht nur Belgien, auch Dänemark und Frankreich sprechen von Wettbewerbsverzerrung. Wir haben uns aufgrund des höheren Marktdrucks und der kleineren Margen in den vergangenen Jahren effizienter aufstellen müssen. Jetzt zu sagen, das wäre Wettbewerbsverzerrung, geht doch an der Sache vorbei. Zum Thema Werkverträge will ich mich klar äußern. Ja, wir haben sie, weil sie rechtlich zulässig sind und wir ohne sie im Gesamtmarkt gar keine Chance hätten. Ich spreche mich aber auch schon seit drei Jahren - zuletzt während eines Gesprächs im Bundesarbeitsministerium - für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns aus. Der gilt dann auch für Subunternehmen. Aber: Bei uns sind fast 57 % der gesamten Beschäftigten eigene Mitarbeiter. Von den übrigen kommt die Hälfte aus deutschen Werkvertragsunternehmen. Für die ausländischen Werkvertrags-Arbeitnehmer ist eine Sozialversicherung in der Heimat Voraussetzung, um hier arbeiten zu können.
 
In lokalen Medien werden des Öfteren die Lebensbedingungen der ausländischen Vertragsarbeiter kritisiert?
 
Norbert Barfuß: Ein ausländischer Mitarbeiter eines Werkvertragsunternehmens hat hier in der Regel nicht seinen Lebensmittelpunkt. Er kommt freiwillig für einige Monate, weil er sich mit dem Geld, das er verdient, zuhause etwas aufbauen möchte. Er will in der Regel hier so preiswert leben wie möglich. Wie er das gestaltet, liegt nicht in unserer Verantwortung.
 
Vom Wohl der Mitarbeiter nun zum Befinden des Unternehmens. Wie steht es wirtschaftlich gesehen um VION?
 
Norbert Barfuß: Es ist bekannt, dass Vion Unternehmensteile verkauft, um die finanzielle Restrukturierung zu gewährleisten und die Auswirkungen des Ausstiegs aus dem englischen Markt zu beheben. Das wird den Food-Bereich stärken, weil wir uns nun auf ihn konzentrieren können. Restrukturierung bedeutet aber nicht Werksschließung, sondern Verbesserung der Verkaufsaktivitäten und Verbesserung der Produktivität an den Standorten. Das heißt für uns auch Reduzierung der Komplexitäten der einzelnen Standorte und des Verwaltungsaufwands. Da liegt eine große Aufgabe in den nächsten Monaten vor uns.
 
VION wurde im Ranking der Kreditversicherer heruntergestuft?
 
Norbert Barfuß: Ja, es ist so, dass infolge der getätigten und angekündigten Verkäufe von Unternehmensbereichen Kreditversicherer das Limit heruntergefahren haben. Das ist keine schöne Situation. Dennoch kann ich ganz klar sagen: VION ist nicht illiquide. VION steht auch nicht kurz vor der Auflösung. Und wir werden morgen, genauso wie heute und wie gestern alles bezahlen, was wir kaufen, und zwar pünktlich. Wir nehmen auch zur Kenntnis, dass Wettbewerber aus der Reaktion der Kreditversicherer Gerüchte produzieren, die in der Sache jeglicher Grundlage entbehren. Das ist schon eine neue ‚Qualität‘ im Wettbewerb. Ich finde es nicht fair, wenn auf diese Weise Verunsicherung in die Landwirtschaft getragen wird.
 
Mangelte es auch an Kommunikation von Seiten der VION, was die wirtschaftliche Situation/Aktivitäten anging?
 
Norbert Barfuß: Wir stehen mit allen Lieferanten bilateral in gutem Kontakt. Und auch unsere Schlachtzahlen zeigen, dass wir das Vertrauen der Landwirte und unserer Lieferanten genießen. Bei zehn Millionen Schweinen und fast einer Million Rindern können wir nicht ernsthaft davon reden, dass wir kein Vertrauen in der Landwirtschaft haben. Ich will nichts beschönigen, die nächsten Monate werden nicht leicht, bis wir alle Probleme gelöst haben. Aber ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt.
 
Wie sieht die Strategie aus, mit der Sie auf den Märkten künftig erfolgreich sein wollen?
 
Norbert Barfuß: Wir müssen den Markt getrennt betrachten. Es gibt Nischenmärkte, die wir mit spezifizierten Qualitäten beliefern und mit  denen wir Mehrpreise erzielen können. Auf der anderen Seite haben wir die Standardware, die alle liefern können. Dafür brauchen wir Schlachtstätten mit nahe 100 % Auslastung. Dort müssen wir Kosten senken, um das so genannte "Einheitsschwein" so günstig wie möglich schlachten und anbieten zu können. Dann haben wir Standorte, die für Regionalprogramme und Spezialisierungen geeignet sind. Regionalität wird, wie ich schon sagte, für uns in Zukunft ein Haupttreiber sein. VION setzt 70 bis 75 % seiner Produkte in Deutschland ab. Die deutschen Verbraucher sind es, die unser Fleisch auch morgen nachfragen und damit die Konzepte bestimmen.
 
Kann man das "Einheitsschwein" denn in Deutschland künftig kostenmäßig überhaupt noch erzeugen?
 
Norbert Barfuß: Weil wir uns diese Frage auch stellen, konzentrieren wir uns lieber auf die 70 bis 75 % für den deutschen Markt. Natürlich wird die Haltung von Schweinen in Deutschland schwieriger, neben Filtererlass und Baugesetznovelle nenne ich ein weiteres Beispiel: Der Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung von Niedersachsen sieht die Begrenzung von Tiertransporten auf vier Stunden vor. Solche gesetzlichen Vorgaben werden die Kosten weiter nach oben treiben. Wenn wir heute schon an die Grenzen der Weltmarktpreise stoßen, stellt sich die Frage, ob wir dann noch exportfähig sind. Hinzu kommt, dass im Inland die Nachfrage tendenziell sinkt. Dennoch wollen wir uns auf den Heimatmarkt konzentrieren, weil wir hier einen Mehrwert schaffen können und im Vergleich die besten Marktchancen haben.
 
Was halten Sie von vertrauensbildenden Maßnahmen gegenüber den Mästern wie zum Beispiel der Blackbox?
 
Norbert Barfuß: Ich bin für alles, was tatsächlich einen Mehrwert für den Lieferanten bietet. Die Frage muss aber erlaubt sein, was bei der Blackbox tatsächlich an Mehrwert für den Landwirt herauskommt. Wenn es um mangelnde Transparenz geht, ist dann die Blackbox die Lösung oder müssen wir uns nicht besser mit den Landwirten und den Klassifizierern an einen Tisch setzen und uns fragen, wie wir Vertrauen wieder herstellen können?
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