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Lebensmittelwirtschaft

Feinkosthersteller Homann investiert in niedersächsische Standorte

Müller-Logo auf Homann-Feinkost
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
30.04.2018

Gute Nachrichten für das Osnabrücker Land: Der Feinkosthersteller Homann bleibt auch künftig an den niedersächsischen Standorten Dissen und Bad Essen.

Die Homann-Produktion soll an allen bestehenden deutschen Standorten weitergeführt werden, somit auch an den Standorten Dissen und Bad Essen in Niedersachsen. Der Feinkosthersteller verzichtet somit auf seinen geplanten Umzug nach Sachsen.

Die Unternehmensgruppe Theo Müller teilte am Freitag mit: Der Aufsichtsrat habe beschlossen, rund 200 Millionen Euro in die Standorte Dissen, Bad Essen, Bottrop und den Logistik-Standort Rogätz in Sachsen-Anhalt zu investieren.

Noch im vergangenen Jahr hatte Homann angekündigt, die Produktion bis 2020 im sächsischen Leppersdorf zu konzentrieren und damit auch den seit 1876 bestehenden Stammsitz der Firma in Dissen bei Osnabrück zu schließen. Sozialpläne waren bereits ausgehandelt worden.

Nun will die Homann-Geschäftsführung erneut Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern aufnehmen.

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