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Wirtschaft & Unternehmen

Fendt: MARS Mission in der Landtechnik

von , am
05.06.2015

Die bemannte Reise zum Planeten Mars ist noch Zukunftsmusik, aber der Einzug von Robotertechnik in der Landwirtschaft ist schon zum Greifen nah. Kürzlich fand das Kick-Off des Projekts ECHORD++ MARS an der Hochschule Ulm statt.

Hinter dem Kurztitel MARS (Mobile Agricultural Robot Swarms) verbirgt sich ein eineinhalbjähriges umfassendes Forschungsprojekt, in dem Praxiserfahrungen und wissenschaftliche Forschung verbunden werden. Ziel der Fendt Ingenieure und der Forscher der Hochschule Ulm ist es, die Robotik in die Anwendung zu bringen, um sie für den Agrarbereich zu nutzen.
 
"Robotik hat mittlerweile einen Reifegrad erreicht, dass deren konkrete Anwendung der nächste Schritt sein muss", beschreibt Prof. Dr. Christian Schlegel, Leiter Forschungsgruppe Servicerobotik der HSU, das Ziel von MARS. "Das von der Europäischen Union geförderte Echord++ Format ist in idealer Art und Weise dazu geeignet diese Verbindung herzustellen, da es die Expertisen aus Praxis und Wissenschaft vereint."
 
Generell verlangt die globale Landwirtschaft heute differenzierte Technik, ausgelegt auf die Bedürfnisse der Region. "Die Vorentwicklung bei AGCO/Fendt ist immer auf der Suche nach neuen technischen Möglichkeiten", sagt Simon Pinter, Dipl.-Ing. im Bereich Research & Advanced Engineering bei Fendt. "Bei detaillierten Marktbetrachtungen zeichnen sich verschiedene Trends ab und die gilt es zu gestalten. Dazu gehört neben der Nachfrage nach leistungsstärkeren Großtraktoren auch die Entwicklung von Robotertechnik", fügt er hinzu.
 
Fendt übernimmt hierbei die Entwicklung und Fertigung der Roboter. Die Servicerobotik-Gruppe der HSU forscht an den Cloud-basierten Pfadplanungs- und Optimierungsalgorithmen. Die Verbindung der Expertise beider Partner ist entscheidend für die Durchführbarkeit dieses Projekts. "Auch die räumliche Nähe der Hochschule Ulm zu unserer Forschung und Entwicklung in Marktoberdorf ermöglicht eine enge Zusammenarbeit. Intensiver, unkomplizierter Informationsaustausch stellt eine ideale Projektgrundlage dar", so Prof. Dr. Christian Schlegel.
 
"Unser Ziel ist es, ein robustes System zu schaffen, dass der Landwirt oder Lohnunternehmer später auch wirklich nutzen kann", bringt Projektleiter Thiemo Buchner, Dipl.-Ing. im Bereich Research & Advanced Engineering bei Fendt, das Projekt auf den Punkt.
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