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Wirtschaft & Unternehmen

GlassRoom: Kompetenzaufbau in der virtuellen Realität

Ley
am
03.12.2015

Amazone präsentierte auf der Agritechnica 30 neue Maschinen und Verfahren. Eine „Revolution im technischen Kundendienst durch Smart Services“ verspricht Amazone durch eine virtuelle Realität.

Die Amazon-Werke entwickeln zusammen mit der Universität Osnabrück, dem Fraunhofer IAO, der IMC, der Universität des Saarlandes und Klima Becker ein innovatives Bildungskonzept und eine 3D-Lern- und Unterstützungsumgebung für die Serviceerbringung an global vertriebenen Maschinen: In GlassRoom wird durch die Kombination einer Virtual-Reality-Brille und einer Gestensteuerungskomponente eine virtuelle Welt erschaffen, die nicht nur betrachtet, sondern mit der auch interagiert werden kann. Die Gestik des Nutzers wird in die virtuelle Welt übertragen, so können Nutzer durch den Arbeitsprozess geführt werden.

Als Ergänzung des Lernkonzepts wurde die Service-Unterstützung vor Ort durch sog. Augmented-Reality-Brillen (Smart Glasses) konzipiert. Während des Serviceprozesses lassen sich Informationen in das Bild des Betrachters einblenden. Hierdurch kann mittels Sprach-, Bild- und Objekterkennung „hands-free“ navigiert und dem Techniker vor Ort Informationen bereitgestellt werden. Die Nutzer können so an der realen Maschine die Prozessschritte genauso durchführen, wie in der virtuellen Realität erlernt.

Weitere Infos: www.imwi.uos.de/projekte/glassroom

Neue Entwicklungen gibt es auch im Pflanzenbau. Beim vollautomatischen Düngerstreuer ZA-TS mit Argus Twin sorgt die Radartechnik für eine optimale Querverteilung des Düngers. Die Überprüfung der Düngerquerverteilung wird mit Hilfe des digitalen, mobilen Prüfstands EasyCheck, bestehend aus einer Smartphone-App und Auffangmatten, für alle Düngerstreuer vereinfacht. Bei Sämaschinen perfektioniert GPS-Switch mit AutoPoint das punktgenaue Ein- und Ausschalten der Maschinen.

Im Pflanzenschutz bietet das neue AmaSpot ein Sensor-Düsen-System, mit dem bei Pflanzenschutzanwendungen nur noch die Teilbereiche behandeln werden, auf denen tatsächlich Unkräuter oder Ausfallgetreide steht. Mehr Einsatzflexibilität bietet der XTender, ein Heckbehältersystem, mit dem bei der passiven Bodenbearbeitung gleichzeitig Dünger und/oder Saatgut ausgebracht werden kann. PD/Red.

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