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Wirtschaft & Unternehmen

Goldor® Bait erhält Genehmigung für Anbausaison 2015

von , am
19.01.2015

BASF Für die Anbausaison 2015 steht den deutschen Kartoffelproduzenten mit Goldor® Bait eine effiziente Lösung zur Bekämpfung des Drahtwurms in der Kartoffel zur Verfügung. Es hat eine auf 120 Tage befristete Genehmigung zur Anwendung gemäß Art. 53 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 i.V.m. § 29 Pflanzenschutzgesetz erhalten.

Diese Genehmigung gilt vom 1. Februar bis zum 1. Juni 2015 ausschließlich zur Bekämpfung des Drahtwurms in Kartoffeln. Insgesamt wurden von der Bundesvereinigung Erzeugergemeinschaften Kartoffeln und BASF 180 Tonnen beantragt. Davon wurden nun insgesamt 80 Tonnen genehmigt. Das entspricht einer Anbaufläche von rund 8.000 Hektar.
 
Im Kartoffelanbau haben sich in den vergangenen Jahren - bedingt durch höhere Bodentemperaturen – die Larven von Schnellkäfern stark ausgebreitet. Diese auch als Drahtwürmer bezeichneten Schädlinge befallen die Kartoffeln und verursachen Lochfraß. Die befallenen Kartoffeln entsprechen nicht den gängigen Qualitätsanforderungen am Markt und sind somit unverkäuflich. Ertragsverluste bei den Erzeugern sind die Folge.
 
Drahtwürmer stellen infolge des Klimawandels eine ernsthafte Gefährdung des heimischen Kartoffelanbaus dar. Das Ködergranulat Goldor® Bait mit dem Wirkstoff Fipronil wurde speziell zur effizienten Bekämpfung des Drahtwurms, den Larven des Saatschnellkäfers, entwickelt. Die speziell abgestimmten Komponenten des Ködergranulates locken die Drahtwürmer an. Durch Kontakt mit oder nach Aufnahme des Köders kommt es sehr schnell zur Inaktivierung der Larven. Es zeichnet sich durch eine gute Dauerwirkung aus und gewährleistet so den Schutz der wachsenden Kartoffelknollen.
 
Für die Anwendung von Goldor® Bait dürfen ausschließlich Geräte eingesetzt werden, die in der "Liste für die Ausbringung von Goldor® Bait geeigneter Granulatstreugeräte" des Julius-Kühn-Instituts (JKI) aufgeführt sind. Dies bewirkt, dass das Goldor® Bait - Granulat nach der Ausbringung sofort vollständig mit Erde bedeckt wird. Somit können keine wirkstoffbelasteten Stäube in die Umwelt gelangen.
 
Mehr Infos auch unter www.agrar.basf.de
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