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Wirtschaft & Unternehmen

Güttler: Feingrubber SuperMaxx

von , am
24.10.2013

AgriTechnika - Der Bodenbearbeitungsspezialist Güttler erweitert die Baureihe seiner Groß-Federzahneggen SuperMaxx um angehängte Maschinen mit 10 und 12 m Arbeitsbreite. Damit können nun auch Großbetriebe von der hohen Flächenleistung bei der flachen Bodenbearbeitung (bis max. 15 cm Arbeitstiefe) profitieren.

Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Grubbern schafft die Groß-Federzahnegge, bei gleicher Traktorleistung, nahezu die doppelte Fläche pro Stunde und benötigt dabei lediglich vier bis sechs Liter Kraftstoff pro Hektar – also die Hälfte wie der klassische Schwergrubber.
 
Die Maschine weist einen stabilen Rahmen mit mehrreihiger Anordnung der Zinken und kleinem Strichabstand der Schare von lediglich 13 cm auf. "Eine weitere Besonderheit ist das bodenschonende Konzept ohne schwere Packerwalze. Damit sparen wir zum einen Gewicht und lassen zum anderen bindige Böden ablüften. Die Rückverfestigung erfolgt dann bodenschonend etwas später, entweder unmittelbar bei der Aussaat mittels einer Frontwalze oder separat mit einer breiten Walze", erläutert Firmenchef Hans Güttler das Konzept.
 
Auch bei der Stoppelbearbeitung zeigt das Gerät Vorteile: Durch das flache Bearbeiten in mehreren Überfahrten entstehen keine großen Kluten und der nachfolgende Striegel kämmt Unkräuter sowie Ausfallgetreide aus dem Boden und legt es oberflächlich ab.
 
"Denn in Zeiten zunehmend resistenter Unkräuter wird künftig einer schlagkräftigen mechanischen Unkrautbekämpfung eine wachsende Bedeutung zukommen" ist Güttler überzeugt. Weitere Einsatzfelder des Geräts sind die schlagkräftige Gülleeinarbeitung und die Saatbettbereitung.
 
Die angehängte Maschine mit 10 bzw. 12 Meter Arbeitsbreite benötigt je nach Boden und Hanglage Traktoren ab 280 PS Motorleistung. Zum Transport auf der Straße wird sie auf 3 m hydraulisch zusammengeklappt.
 
Halle 11, C52
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