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Wirtschaft & Unternehmen

Landmaschinen: Trickserei mit Treuhandkonten

von , am
23.03.2015

Es kommt immer wieder vor, dass bei Anzeigenbörsen oder im Kleinanzeigenteil Maschinen und Geräte zu Schnäppchenpreisen angeboten werden. Diese Lockköder, oft mit aus dem Internet heruntergeladenen Bildern, werden allerdings vielfach von professionellen Betrügern ausgelegt, um arglose Käufer um ihr Geld zu bringen.

Und so funktioniert die Masche:
 
Die Anzeige ist normal gestaltet und offeriert die Gebrauchtmaschine eines bekannten Herstellers mit einigen attraktiven Daten. Beim ersten Telefon- oder Internetkontakt preist der Verkäufer nochmal die Maschine an. Auf die skeptische Frage bezüglich des günstigen Preises, räumt er ein, dass sich die Maschine gerade im europäischen Ausland befindet. Dies sei allerdings kein Problem da er mit einem zuverlässigen Treuhänderservice zusammenarbeite, der sich um die seriöse Abwicklung kümmere.
 
Nach Überweisung des Kaufbetrags auf das Treuhänderkonto würde die Maschine überführt werden. Erst nachdem der Empfänger die Lieferung quittiert habe, würde der Treuhänder dem Verkäufer das Geld aushändigen, ansonsten erhalte der Käufer es zurück. "Sie haben also gar kein Risiko." Wenn der Käufer nun überzeugt ist, tauschen die beiden Adressen aus.
 
Wenige Tage später erhält der Käufer per E-Mail eine Zahlungsaufforderung des Treuhänders. Wer sich von der Seriosität des Dienstleisters überzeugen will, findet eine professionell gestaltete Website vor.Sobald ein Kunde das Geld dorthin überweist, ist er endgültig auf die Masche der Betrüger hereingefallen. Die Maschine wird er nie bekommen, und seine Beschwerden beim Treuhänder werden ins Leere laufen, wenn die Seite dann überhaupt noch erreichbar ist. Denn genauso wie die Maschine ist auch der Treuhänder eine Luftnummer, hinter der der Betrüger selbst oder aber ein Komplize steckt.
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