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Landtechnik

Landtechnik: Kotte-Gruppe aus Rieste feiert 125-jähriges Jubiläum

Luftbildaufnahme vom Firmengebäude von Kotte in Rieste
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Cord Leymann, LAND & Forst
am
13.09.2017

Die Kotte-Gruppe aus dem niedersächsischen Rieste feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum. Das Unternehmen bietet moderne Landtechnik in allen Facetten.

Erfolgreiches Wachstum, darauf setzt die Kotte-Gruppe, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum feiert. Der Familienbetrieb aus dem niedersächsischen Rieste steht heute für moderne Landtechnik, Landmaschinenhandel sowie Produktion und Vertrieb von Techniken zur Ausbringung und zum Transport von flüssigen Wirtschaftsdüngern.

Kotte hat sich weit über die Region hinaus einen Namen gemacht und ist mehrfach ausgezeichnet worden. So erhielt der Landmaschinenhandel für seinen leistungsstarken kundenorientierten Service den Agrartechnik Service Award 2016.

Die Anfänge des Unternehmens liegen im Jahr 1892. Damals gründete der Böttchermeister Josef Kotte gemeinsam mit drei Mitarbeitern in Rieste einen kleinen Betrieb, der zunächst Jauchefässer, Lebensmittelbehälter und Waschbottiche herstellte. 1998 übernahm Dr. Stefan Kotte (Urenkel des Gründers) die Geschäftsleitung.

    Kotte-Gruppe als innovativen Familienbetrieb gewürdigt

    Wirtschaftsminister Olaf Lies würdigte das Unternehmen während des Festakts als innovativen Familienbetrieb und Marktführer im Bereich der Agrartechnik, dessen Erfolg auf einer unermüdlichen Weiter- und Neuentwicklung beruhe. Elf Prozent der Weltproduktion an Agrartechnik, so Lies, stamme aus dem Landkreis Osnabrück.

    Folgende Zahlen kennzeichnen das Unternehmen im Jubiläumsjahr:

    • Beschäftigt sind rund 125 Mitarbeiter, davon 13 Auszubildende.
    • Der Umsatz stieg von 31 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 45 Millionen im bisher erfolgreichsten Jahr 2014 und betrug in den Folgejahren 40 Millionen (2015) und 37 Millionen (2016).
    • Im Bereich Gülletechnik wurden im Jahr 2016 450 Fahrzeuge hergestellt (2014 waren es 550, 2015 lag die Zahl bei 500).
    • Der Exportanteil betrug rund 15 Prozent und soll noch ausgebaut werden.
    • Rund ein Drittel des Auslandsgeschäfts entfällt auf Westeuropa (Niederlande, Österreich und die Schweiz), der Rest vorwiegend auf Osteuropa.
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