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Wirtschaft & Unternehmen

Lemken: Dr. von Busse geht in den Ruhestand

von , am
21.08.2013

Dr. Franz-Georg von Busse, seit 1991 Geschäftsführer der Lemken GmbH & Co. KG in Alpen, geht Ende August im Alter von 67 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Die Gesellschafter Viktor und Nicola Lemken sowie die Geschäftsleitungskollegen zusammen mit dem nachfolgenden Geschäftsführer Anthony van der Ley sprachen Dr. von Busse ihren herzlichen Dank für die sehr erfolgreiche Arbeit aus. Eine festliche Verabschiedung wird anlässlich der Belegschaftsfeier Ende September stattfinden.

In den 22 Jahren, in denen von Busse die Geschicke des Spezialisten für die Bodenbearbeitungs-, Sä- und Pflanzenschutztechnik verantwortete, hat sich Lemken erheblich weiterentwickelt. Heute erwirtschaften über 1.000 Mitarbeiter einen Umsatz von 340 Mio. Euro, wovon mehr als 70 % auf das Ausland entfallen. Die hervorragende Marktposition in Deutschland und unter den europäischen Herstellern verdankt Lemken zu einem wesentlichen Teil dem großen persönlichen Einsatz von Dr. Franz-Georg von Busse.
 
Der promovierte Jurist begann seine berufliche Laufbahn in der Rechtsabteilung der Siemens AG München; später arbeitete er als Vertriebsleiter bei Deutz und dem Werkzeugmaschinenhersteller Maho. Im September 1991 schließlich trat er bei Lemken ein. Mit viel Erfahrung und Vorwärtsdrang agierte von Busse im über 230 Jahre alten Familienunternehmen. Maßgeblich trug er dazu bei, dass bei Lemken ein alle Bereiche prägender Wertewandel weg von alten Hierarchiestrukturen hin zu einem kooperativen und dezentralen Führungsstil vollzogen wurde. Zusammen mit seinem großen Einsatz für die internationalen Vertriebsaktivitäten stellte er damit die Weichen für das erfolgreiche  Wachstum von Lemken, dessen Umsatz sich in seiner Zeit mehr als verzehnfachte.
 
Dr. Franz-Georg von Busse gehört zugleich zu den markanten und besonders engagierten Persönlichkeiten der Landtechnikbranche. Für seine Verdienste um die deutsche Landtechnik, unter anderem seinen Einsatz als Vorsitzender des VDMA Fachverbands Landtechnik sowie im Gesamtausschuss der DLG wurde er von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) mit der Max-Eyth-Gedenkmünze in Silber ausgezeichnet. Außerdem gab er wertvolle Impulse durch seine zahlreichen Ehrenämter, beispielsweise im Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft, im Deutsch-Ukrainischen Kooperationsrat, als Mitglied des Vorstands der europäischen Landmaschinenverbands CEMA, als Sprecher des Vorstands in der German Export Association for Food and Agri Products (GEFA) sowie als Präsidiumsmitglied und Sprecher in der German Asia-Pacific Business Association (OAV).
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