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Wirtschaft & Unternehmen

Lopper Hackschnitzelvergaser erfüllt strenge Abgasrichtlinien

von , am
05.06.2013

Hackschnitzelheizungen, die ansonsten unbrauchbare Holzabfälle als energiereichen Brennstoff verwerten, werden durch die steigenden Rohstoffpreise wirtschaftlich immer interessanter. Allerdings stellen die Brennkessel einige Ansprüche: Ein hoher Trocknungsgrad und die Reinheit des Rohstoffs gelten als unerlässlich für eine gleichmäßige Verbrennung, erfordern aber bei der Herstellung zusätzlichen Aufwand.

Wie sich dieser umgehen lässt, zeigt die Lopper Kesselbau GmbH: Der Holzvergaser Turner kann durch seinen Rollrost feuchte und mit Verschmutzungen durchsetzte Hackschnitzel ebenso nutzen wie Pellets oder Miscanthus. Dank einer angepassten Thermoregulierung und mehrerer Verbrennungsstufen werden dabei Abgaswerte erreicht, die bereits heute die für die Zukunft erwarteten, noch schärferen Richtlinien unterschreiten. 
 
Um das eingesetzte Holz oder Energiegras vollständig zu verwerten, findet im Turner ein dreistufiger Verbrennungsprozess statt: Zunächst wird das Ausgangsmaterial bei bis zu 200°C getrocknet, um ihm die Rest-Feuchte zu entziehen. Diese Vorbehandlung ermöglicht es, auch Holz mit bis zu 50 Prozent Feuchtigkeitsanteil zu verbrennen. Als Trocknungskammer wird der Füllschacht genutzt, der durch eine besondere Wärmedämmung gegen Energieverluste abgeschirmt ist. Anschließend wird der Brennstoff bei über 200°C in seine chemischen Bestandteile zerlegt, die dabei beginnen zu oxidieren. Die so entstehende Holzkohle wird schließlich in der dritten Stufe bei 900 bis 1.000°C verbrannt. Zurück bleibt lediglich Asche, die automatisch entleert wird. Der Wirkungsgrad liegt mit diesem Verfahren bei 91,6 bis 93,8 Prozent. Die verschiedenen Stufen des Prozesses sorgen auch für weitgehend emissionsfreie Abgase.
 
Herzstück des Turners ist der namensgebende Rollrost aus hochlegiertem Stahlguss. Mittels seiner Unterteilung in mehrere, segmentierte Scheiben wird sichergestellt, dass er auch bei großer Hitze nicht zerreißt. Zudem fungieren die Spalten als Eintrittsöffnungen für Primärluft, wodurch die Verbrennung verbessert wird. Der entscheidende Vorteil der walzenförmigen Gestaltung besteht jedoch darin, dass der Rost über eine massive Edelstahlwelle stetig gewendet werden kann. Dadurch wird verhindert, dass Verschmutzungen wie Metall oder minderwertige Inhaltsstoffe wie Rinde und Nadeln im Glutstock Schlacke bilden.
 
Mehr Infos unter Tel: 08783-96850 oder www.lopper-holzfeuerung.de
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