Login
Wirtschaft & Unternehmen

Maschio weiter auf Erfolgskurs

von , am
03.04.2014

In Thalmässing schlägt das deutsche Maschio Herz und das äußerst erfolgreich, wie auf einer Pressekonferenz zu erfahren war. Wie haben sich die Zahlen entwickelt, was passiert aktuell?

Geschäftsführer Peter Faltner konnte vor den Journalisten auch für 2013 wieder ein starkes Wachstum der deutschen GmbH vorstellen. „Wir liegen damit über dem Branchenmittel und haben diesen Erfolg noch ohne den Bereich Pflanzenschutz erreicht, den wir erst 2014 ins Programm aufgenommen haben“, so Faltner.
 
Der Umsatz konnte um 16 % gegenüber dem Vorjahr auf knapp 30,5 Mio. Euro gesteigert werden. In Stückzahlen waren das 4.313 Maschine (plus 18 %), jeweils ein Drittel entfallen auf die Bereiche Bodenbearbeitung, Sätechnik und Mulchgeräte. Dieser Erfolg wurde mit 30 Mitarbeitern erreicht, ab Mai sind 32, davon sieben im Außendienst.
 
Faltern`s Prognose für das laufende Geschäftsjahr liegt bei plus 5 %: "Nach der Ernte kann ich genaueres sagen, momentan planen wir vorsichtig." Bei der Einzelkornsätechnik gehe er von einem Umsatzrückgang von ca. 10 % aus, bei Bodenbearbeitung/Sätechnik plane er mit plus 10 %. Der Mulchgeräte-Umsatz liege im Bereich von 2013.
 
Als wesentliche Neuerungen für 2013 nannte der Geschäftsführer die Betriebserweiterung für 2,5 Mio. Euro, den Personalausbau mit der Einführung von Produktmanagern, die Erhöhung im Marketing/des Werbeaufwands um 18 % und die Einführung/Vorstellung der Pflanzenschutzspritzen auf der Agritechnica. "Hier wollen wir in diesem Jahr bereits 200 Maschinen verkaufen. Dass wir mit dieser Zahl richtig liegen, zeigen die Auftragseingänge. 80 % haben wir schon in den Büchern", betonte Faltner.
 
Mit jedem Segment, Philosophie ist ein standardisiertes Modellprogramm in hoher Stückzahl, strebt Maschio einen Marktanteil von 20 % plus X an. Mit 200 verkauften Maschinen läge man bei den Spritzen dann schon im ersten Jahr bei 10 %.
 
In Zukunft wird man sich bei Maschio auch mit dem Thema "Pflug" beschäftigen. Er gehe davon aus, dass auf der Agritechnica 2015 ein attraktives Pflugprogramm vorgestellt werden könne.
 
Abschließend sagte Peter Faltner: "Unsere Maschinen sind "Made in Italien", unsere Prozesse "Made in Deutschland". Man kann sagen, dass wir hier das Produkt deutsch machen."
Auch interessant