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Wirtschaft & Unternehmen

Neue Wege beim Lohnunternehmen Quentin

von , am
02.03.2015

Nach 100-jähriger Tradition am Standort Rosdorf (bei Göttingen) wird der Betriebshof des Drainageunternehmens Udo Quentin nach Thüringen verlegt. Ein wichtiger Grund dafür ist die Betriebsweiterführung.

Betriebsinhaber Udo Quentin betont, dass der Firmensitz weiterhin in Rosdorf bleibe und lediglich der Betriebshof nach Nordhausen verlegt worden sei. Die Beteiligung der Firma Becker am Lohnunternehmen Quentin sei ein erster Schritt einer Betriebsübergabe, da innerfamiliär niemand den Betrieb weiterführen werde. "Es bleibt also alles beim Alten", sagt Quentin. Während die acht Mitarbeiter an zwei Drainagefräsen nun von Nordhausen aus und in einem Umkreis von 400 Kilometer agieren, ein Großteil der zu drainierenden Flächen liegt in Ostdeutschland, agiert Udo Quentin in seinem Unternehmen weiterhin als Berater für Drainagen. In dieser Funktion war er im vergangenen Jahr schwerpunktmäßig im Kaliningrader Gebiet in Russland unterwegs, wird aber künftig wieder mehr in Deutschland aktiv sein.
 
Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Anlage und Reparatur von Dränagen, Quentins Vater Otto schaffe in den 60er Jahren bereits die erste Drainagefräse an. Nach der Übernahme des väterlichen Unternehmens in den 80er Jahren baute der studierte Wasserbauer das Einsatzgebiet überregional aus und arbeitete unter anderem bei großen Flurbereinigungsverfahren bei Gifhorn und Braunschweig mit. Seit der Wende arbeitet das Unternehmen auch viel in den neuen Bundesländern. Neben Beratungen zu Drainagen bietet Quentin auch Seminare zu "Pflege vorhandener Dränagen, kleine und große Reparaturen, Neuanlagen" an (gemeinsam mit Schwerdtles Agrar-Service), zudem ist von ihm und Johannes Schwerdtle das lesenswerte Büchlein "Dränagen in der Landwirtschaft" erschienen (7,50 Euro, DLG-Verlag).
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