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Rübentag

Nordzucker: Neues Vertragsangebot für Rübenanbauer

Zuckerrüben
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Werner Raupert, LAND & Forst
am
22.06.2018

Auf dem Rübentag in Lintzel wurde viel diskutiert - über die neuen Herausforderungen im Anbau und das neue Vertragsangebot der Nordzucker mit Sicherheitsnetz.

Gedrückte Stimmung auf dem Rübentag in Lintzel in Niedersachsen. Kein Wunder, hat doch die jahrzehntelang so beliebte Zuckerrübe ihre Vormachtstellung verloren. Nur rund 300 Besucher informierten sich auf der mit viel Zeit und Mühe hervorragend hergerichteten Versuchsfläche. Veranstaltet wurde der Feldtag von Nordzucker, der LWK Niedersachsen sowie dem Rübenanbauer- und Aktionärsverband (RAN).

Rübenbauern: Diskussion um betriebliche Zukunft

Es ging aber nicht nur um Fachinformationen. Im Mittelpunkt standen die Gespräche unter den Landwirten. Es entstanden intensive Diskussionen, wie man auf die neuen Herausforderungen reagieren solle. Klar wurde in den Gesprächen: Die Rübe bleibt zwar in den Fruchtfolgen, wird aber wohl im Anbauumfang zurückgefahren.

Je nachdem, wieviel Flächen in den dreijährigen Verträgen gebunden sind, werden sich viele Betriebsleiter, angepasst an Schlaggrößen, bei der Bewerbung um freie Mengen wohl zurücknehmen.

Neues Vertragsangebot von Nordzucker

Besucher auf dem Rübentag

An dieser Entwicklung wird wohl auch das neue Vertragsangebot der Nordzucker für das Anbaujahr 2019 nichts ändern. Das war mit dem DNZ ausgehandelt worden. Präsentiert wurde es erstmals auf dem Rübentag von Claus-Friso Gellermann von der Nordzucker AG:

  • Die Verhandlungspartner konnten sich lediglich darauf verständigen, einen einjährigen Vertrag mit einem variablen Preismodell anzubieten.
  • Grund hierfür war die unsichere Zuckerpreisentwicklung für den Vermarktungszeitraum 01.10.2019 bis 30.09.2020.
  • Die laufenden mehrjährigen Verträge behalten aber weiterhin ihre Gültigkeit.

Zuckerpreis: Neues Sicherheitsnetz von Nordzucker

Bei einem Zuckerpreis von 440 €/t würde der Rübenbasispreis bei 22,95 €/t Rüben (16 % Zuckergehalt) liegen. Je 10 €/t Preisänderung beim Zucker würde sich der Rübenbasispreis um etwa 0,61 €/t erhöhen bzw. 0,57 €/t verringern. Neu ist, dass Nordzucker ein Sicherheitsnetz eingebaut hat. Unterhalb eines Zuckerpreises von 370 €/t kann der Rübenbasispreis nicht unter 18,66 €/t absinken.

Das heißt, dass:

  • die Bauern bei 17,9 % mindestens einen Rübenpreis von 26,50 €/t (inklusive aller Nebenleistungen wie z.B. Rübenmarkvergütung von 3,99 €/t) erlösen.
  • Steigt der EU-Marktpreis auf 400 €/t Zucker, würden sich 28,48 €/t Rübe, bei 440 €/t Zucker 31,18 €/t Rübe ergeben.

Die Zeichnung ist noch bis zum 18. Juli 2018 möglich.

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 26/2018. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

 

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