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Wirtschaft & Unternehmen

Nordzucker: Wechsel an der Spitze des Werks Uelzen

von , am
10.02.2015

Dr. Mathias Böker (54) übernahm diese Woche offiziell die Leitung des Werks Uelzen. Damit folgt der langjährige Manager für Produktion und Technik und Betriebsleiter im Werk Uelzen auf Sven Buhrmann (50). Dieser wechselt nach fünf Jahren als Direktor nun als Leiter der konzernweiten Investitions- und Instandhaltungsplanung in die Unternehmenszentrale nach Braunschweig.

In seine Zeit in Uelzen fielen technische Großprojekte wie der Bau eines weiteren Verdampfungstrockners sowie eines Silos. Zudem brachte er einen gezielten Fachkräfteaufbau und eine Neuorganisation der Ausbildung auf den Weg, die das Werk auf den zu erwartenden demographischen Wandel vorbereiten sollen.
 
Der Führungswechsel steht im Zusammenhang mit der Ende des letzten Jahres umgesetzten neuen funktionalen Konzernstruktur, die auf stärkere Marktorientierung ausgerichtet ist. Im Rahmen einer Feierstunde mit der gesamten Belegschaft übergab Sven Buhrmann die Leitung des Werks an seinen Nachfolger.
 
Bereits seit 1994 gestaltet Dr. Mathias Böker – studierter Chemiker - Produktionsabläufe und technische Großprojekte am Standort Uelzen. So führte er im Laufe der Jahre nacheinander alle Bereiche des Werks. 2003 bis 2006 sammelte er internationale Erfahrungen im slowakischen Werk Trencianska Tepla der Nordzucker AG als Projektleiter beim Ausbau und Umbau des Werks zur Dicksaftfabrik. Zuletzt übernahm Dr. Böker als Betriebsleiter und stellvertretender Werkleiter in Uelzen weitreichende Aufgaben in der Koordination und Steuerung der Fabrik.
 
 
"Ich sehe meine neue Aufgabe darin, das Werk weiter voranzubringen und damit den größten Nordzucker-Standort in der schönen Stadt Uelzen zu sichern – trotz der herausfordernden künftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen", so Dr. Böker.
 
Sven Buhrmann unterstreicht seine positiven Erfahrungen im Werk: "Ich konnte mit einem hervorragenden und engagierten Team große Projekte umsetzen, noch größere Herausforderungen meistern und an einigen Stellen Weichen für die Zukunft stellen. Meine Zeit als Werkleiter hat mich auch persönlich stark geprägt. Diese Erfahrungen werde ich jetzt nach Braunschweig mitnehmen."
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