Login
Wirtschaft & Unternehmen

Pöttinger kündigt eigenes Rundballenpressen-Programm an

von , am
11.09.2014

Pöttinger hat im Rahmen des internationalen Pöttinger-Tages die Markteinführung eines hauseigenen Rundballenpressen-Programms unter dem Namen "Impress" angekündigt. Diese sollen zur Agritechnica 2015 der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und 2016 in den Markt eingeführt werden. Laut Pöttinger sind die Maschinen komplette Eigenentwicklungen, die aber noch nicht vollständig abgeschlossen seien, da man noch einige Patente umgehen muss.

Die Pöttinger Rundballenpressen sollen Features und Ideen unter anderem zu den Bereichen Bodenanpassung und Schneidwerk sowie Bedienung und Wartung beinhalten, so die Botschaft von Pöttinger bei der Veranstaltung. So werde unter anderem das Futter von der Pickup über den Rotor in die Presskammer gefördert (anstatt unter dem Rotor). Das würde einen großen Vorteil liefern. Das Schneidwerk - vor und über dem Rotor - lasse sich einfach herausschieben. So könne der Fahrer die Wartung oder den Messerwechsel in aufrechter Körperhaltung vornehmen. Das Schneidwerk der Rundballenpressen fasst 32 Messer und bietet damit laut Pöttinger "echten Kurzschnitt", was Verdichtung, Silagequalität und Handling bei der Fütterung verbessern soll. Der Einsatz von Wendemessern sei möglich. Von den Mitbewerbern wolle man sich durch technische Innovationen unter anderem in den Bereichen Bodenanpassung und Wartung abheben.
 
Insgesamt seien sechs Modelle geplant. Die gezeigten Pressen laufen in der kommenden Saison mit zehn Stück in einer Vorserie. Den ersten Schritt zur neuen Impress-Baureihe konnten die Besucher der Veranstaltung begutachten: Die Rundballenpresse Impress 155 V PRO und die Presswickel-Kombination Impress 185 VC PRO.
">
">
">
">
">
">
Auch interessant