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Wirtschaft & Unternehmen

Saaten-Union: Mit Zwischenfrüchten die Bodenfruchtbarkeit fördern

von , am
15.08.2013

Nach der Getreideernte kann die Fruchtbarkeit des Bodens in intensiven Fruchtfolgen langfristig und nachhaltig durch die gezielte Aussaat von Zwischenfrüchten verbessert werden.

Sie bieten Schutz vor Erosion, binden Stickstoff und andere Nährstoffe und bilden reichlich organische Masse zur intensiven Förderung der Bodennützlinge. Der Zwischenfrucht-Spezialist P.H. Petersen bietet über den Vertrieb der Saaten-Union neben bewährten Einzelsorten zusätzlich intelligente Zwischenfrucht-Mischungen zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit in seinem viterra® Programm an, die optimal auf die Ansprüche der Hauptfrucht abgestimmt sind: viterra® Intensiv ist für alle Fruchtfolgen, vor allem für Kartoffeln, Zuckerrüben und Gemüse geeignet.
 
Die Mischung besteht aus dem multiresistenten Ölrettich Defender mit gutem Schutz vor Rhizoctonia sowie wandernden und freilebenden Nematoden sowie dem Rauhafer Pratex, der ein Spezialist in der Bekämpfung von Pratylenchen und Kartoffelschorf ist. Für die Verminderung der virusbedingten Eisenfleckigkeit ist der Ölrettich Siletta Nova bestens geeignet und praxisbewährt. Die frostempfindlicheren Mischungen viterra® Vital und viterra® Trio sind sehr gut für die Zuckerrüben-, Mais-, und Getreidefruchtfolge geeignet. Die Basis dieser Mischungen ist der gegen Rübenzystennematoden resistente Ölrettich Compass, der frostempfindlicher als andere Ölrettichsorten ist und im Winter schneller abstirbt.
 
Nematodenresistente Ölrettichsorten wie Compass und Defender erfassen auch Nematoden in den unteren Bodenschichten, die eine lange unterschätzte Bedrohung des Rübenertrages sind. Die nematodenresistenten Gelbsenfsorten Forum und Athlet können wegen ihrer schnellen Anfangsentwicklung noch bis Anfang September ausgesät werden, frieren sicher ab und sind daher bestens für die Zuckerrüben-Mulchsaat geeignet. Als kruziferenfreie Mischung ist viterra® Universal universell einsetzbar. Die darin enthaltenen Sorten sind keine Wirtspflanzen für Kohlhernie, sind sehr trockenstresstolerant und frieren sicher ab.
 
Die Bodenfruchtbarkeitsmischungen des viterra®-Programms ergänzen den Zwischenfruchtanbau: Durch eine höhere Ökovalenz, längere Blühphasen und differenzierte Bodendurchwurzelung können sie Vorteile gegenüber Reinsaaten bieten. Für die gezielte Bekämpfung von Nematoden und Krankheiten ist jedoch der Einsatz von speziell geprüften Einzelsorten notwendig. Auch bei Unsicherheiten über mögliche Krankheitspotenziale ist die Beschränkung auf bestimmte Arten und Sorten notwendig, die nachweislich positive Effekte auf die Reduzierung der Schädlinge haben.
 
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