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Zuckerrübenanbau

Saatgutzüchter Strube bietet Qualitätscheck an

Zuckerrueben-Ruebenanbau
Werner Raupert, LAND & Forst
am
12.01.2018

Kundenservice großgeschrieben beim Zuckerrüben-Saatgutzüchter Strube: Landwirte können bis 12. Februar ihr Saatgut vom Vorjahr auf Keimfähigkeit testen lassen.

Der Zuckerrüben-Saatgutzüchter Strube hält für seine Kunden einen tollen Service bereit. Wer noch Saatgut aus dem Vorjahr über hat, kann dieses jetzt noch vor der neuen Aussaat bis zum 12. Februar kostenlos bei der Firma testen lassen - auf Keimfähigkeit und Triebkraft. Das Risiko von Fehlstellen kann so drastisch gesenkt werden, erläuterte Dr. Thomas Engels, Vertriebsleiter bei Strube, auf dem Rübenfachgespräch in Rethmar bei Sehnde.

Weitere interessante Angebote des Saatgutzüchters:

  • Besonders interessant ist die neue sehr zuckerreiche Rübensorte Marley. Sie erreicht unter den neuen Sorten den höchsten BZE. Auch ihr hoher Markgehalt spricht für sie.  Dadurch ist eine längere Lagerdauer in der Feldmiete garantiert.
  • Für den Biogasbereich empfahl Engels die Sorte Kopernikus.
  • I m Ökosegment ist die Firma mit den Sorten Hannibal und Kleist präsent.

Nach Einschätzung des Unternehmens ist trotz zurückgehender Rübenpreise mit nochmals steigender Rübenanbaufläche zu rechnen. Der Anbau werde von 385.000 ha in 2017 auf über 400.000 ha in 2018 ansteigen.

Die Beliebtheit der Rübe ist auch auf die stetig wachsenden Erträge zurückzuführen. Dieser Trend wird weiter anhalten. Besonders interessant: In den letzten zehn Jahren wurden jedes Jahr rund 260 kg Weißzucker je Hektar mehr erzeugt.

Wie Sie die Nährstoffeffizienz im Rübenanbau erhöhen

Um den Rübenanbau besonders effizient zu gestalten, sollten Sie die Nährstoffe bedarfsgerecht einsetzen. Außerdem gilt:

  1. Stickstoff und Phosphor über die Fruchtfolge sinnvoll verteilen.
  2. Die Düngung ausgeglichen gestalten.
  3. Makro- und Mikronährstoffversorgung müssen stimmen.
  4. Ideale Düngerverteilung erhöht die Effizienz.
  5. Je nach Standort und Jahr individuell auf die Verhältnisse reagieren (Blattdüngung).
  6. Die Versorgungssituation sollte überprüft werden, um Rückschlüsse für die kommenden Jahre zu ziehen.
Mit Material von Sören Hersemann von der Yara GmbH
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