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Wirtschaft & Unternehmen

SaMASZ im Guinness-Buch der Rekorde

von , am
01.09.2015

Kürzlich hat die aus Białystok (Polen) stammende Firma SaMASZ einen Rekord für das Guinness-Buch der Rekorde im Mähen der größten Weidefläche binnen acht Stunden aufgestellt. Insgesamt wurden in dieser Zeit 96,29 ha gemäht.

Der Rekord wurde auf sechs nebeneinander liegenden unebenen Weiden mit einer Gesamtfläche von 109 ha der zum Gestüt in Walewice gehörenden Ranch in Goslub aufgestellt. Eingesetzt wurde die Mähkombination MegaCUT 941, gezogen von einem Deutz-Fahr Agrotron 7250 TTV. Die Mähkombination setzt sich aus einem 3,4 m breiten Frontmähwerk und einem 9,4 m breiten Schmetterlingsmähwerk zusammen. In Polen sind aktuell etwa 100 solche Maschinen in Betrieb, weitere 200 bis 250 Maschinen in Weißrussland. Auch in Deutschland werden die Mähwerke von SaMASZ verkauft. Sie werden durch die Saphir Maschinenbau GmbH (Unternehmen der Fricke Gruppe) importiert und über den Landmaschinenhandel vertrieben.
 
"Einen solchen Rekord gab es bisher nicht", sagt Norbert Pawluczuk, Leiter der Marketingabteilung von SaMASZ. "Wir mussten bestimmte Kriterien erfüllen, die uns die Jury des Guinness-Buchs vorgegeben hatte. So musste z.B. eine gewisse Zeitspanne, die Mindesthöhe der Grashalme und die gemähte Mindestfläche von 80 ha eingehalten werden. Wir wählten natürlich geformte Grünflächen aus, die den Praxisbedingungen ähneln, mit denen Landwirte Tag für Tag zu tun haben. So war das gesamte Vorhaben authentischer."
 
Auf der ersten Weide konnte eine Leistung von über 17 ha/h erreicht werden. Auf den anderen, hügeligeren Weiden musste die Leistung bis auf 12 ha/h, stellenweise auch weniger, reduziert werden. Der Versuch verlief bis auf die letzten 15 Minuten reibungslos. Aufgrund starker Bodenunebenheiten blieb das vordere Mähwerk im Boden stecken und blockierte. Durch schnellen Einsatz der Servicemannschaft wurde der Mähbalken gereinigt. Binnen acht Stunden wurde eine Fläche von 96,29 ha Gras gemäht. Die Arbeitsgeschwindigkeit betrug im Durchschnitt 16 km/h, die effektive Leistung (ohne Leerfahrten bei Vorgewenden und zwischen den einzelnen Weiden) betrug 15,32 ha/h.
 
 
"Sicherlich hätte man mehr schaffen können, wenn keine Bodenunebenheiten vorhanden gewesen wären", bemerkt Maciej Stolarski, stellvertretender Vorsitzender von SaMASZ, der den Traktor zeitweise persönlich steuerte. "Wir können trotzdem auf das Ergebnis stolz sein. Nächstes Jahr werden wir wahrscheinlich eine ähnliche Herausforderung in Angriff nehmen und einen solchen Rekord über einen Zeitraum von 24 Stunden aufstellen. Mit diesem Event wollten wir den störungsfreien Betrieb unserer Maschinen unter Beweis stellen, die auch unter schwersten Bedingungen eine hohe Leistung bringen. Ferner freuen wir uns, dass das ganze Vorhaben mit nur einem Klingensatz zu Ende gebracht werden konnte, das nach einem derart langen Betrieb weiterhin einsatzfähig ist."
 
Mehr Infos unter www.samasz.de.
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