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Wirtschaft & Unternehmen

Ein seltenes Jubiläum: 55 Jahre in den Amazonen-Werken

von , am
21.03.2013

Die beiden Senioren, Prof. h.c. (SAA Samara) Dr. Dr. h.c. Heinz Dreyer RAAS (Russian Academy of Agricultural Sciences) und sein Vetter Klaus Dreyer, starteten im Januar 1958 als Geschäftsführer ihre Tätigkeit in den Amazonen-Werken.

Nachdem Professor Heinz Dreyer hauptsächlich die Entwicklung der erfolgreichen Zweischeibenstreuer – von denen Amazone bis heute über 700.000 Stück gebaut hat – und der Sämaschine Amazone D4 leitete, lag ihm die Einführung der Direktsaat besonders am Herzen. Dies führte zum Bau der "Vielzweckdrillmaschine" Primera DMC, die in Russland besondere Anerkennung findet. Sein größter beruflicher Triumph: In 2012 wurde er einstimmig zum ausländischen Mitglied der russischen Akademie der Agrarwissenschaften gewählt. Das gelingt nur sehr selten. Er widmet sich auch weiterhin der Direktsaattechnik.
 
Klaus Dreyer kümmerte sich derweil um die Rationalisierung der Fertigung und um den Ausbau der Amazone-Werkzeugmacherei, er erweiterte die Eigenfertigung wie die Hydraulikzylinderfertigung, den eigenen Getriebebau und errichtete die eigene Kunststofffertigung zu einer beachtlichen Größe. Er baute ein schlagkräftiges Vertriebsnetz im Inland mit eigenen Lägern und im Ausland mit vielen wichtigen Importeuren auf. Heute übernimmt er noch wichtige Repräsentationsaufgaben im In- und Ausland und erstellt den halbjährig erscheinenden Amazone report.
 
Zusammen mit den tüchtigen Mitarbeitern entwickelten sie die Amazonen-Werke zu einer beachtlichen Größe. Seit 1999 haben ihre beiden Söhne Dr.Justus Dreyer und Christian Dreyer die Geschäftsführung übernommen und die erfolgreiche Entwicklung fortgesetzt. Die beiden Senioren gehören auch weiterhin der Geschäftsleitung an.
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