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Wirtschaft & Unternehmen

Siloking stellt die Weichen neu

von , am
21.08.2015

Die Mayer Maschinenbaugesellschaft mbH - in der Branche vor allem unter der Produktmarke Siloking bekannt – ist einer der Technologieführer für Fütterungstechnik.

Jetzt schlägt das Familienunternehmen mit Hauptsitz im Landkreis Traunstein das nächste Kapitel der Firmengeschichte auf und setzt beim weiteren Aus- und Aufbau von Produktion und Maschinenentwicklung auf intelligente, vernetzte Fertigungstechnik ganz im Zeichen von Industrie 4.0.
 
Dabei stehen stets die Interessen und Anforderungen der landwirtschaftlichen Unternehmer im Fokus: Durch die aktuellen wirtschaftlichen und agrarpolitischen Rahmenbedingungen wachsen weltweit die Herausforderungen an die Milchviehbetriebe. Der Einsatz moderner Fütterungstechnik muss zukunftsorientierte Milchviehhalter bei der effizienten Bewirtschaftung unterstützen.
 
"Unser Ziel ist zum einen, die Effizienz und Produktivität unserer Produktions-, Vertriebs- und Servicestandorte durch intelligente Vernetzung und Automatisierung laufend zu erhöhen, zum anderen, durch nachhaltige F&E-Aktivitäten unseren Kunden stets zukunftsweisende Lösungen und Produkte anzubieten, die deren Anforderungen sowohl hinsichtlich Funktionalität als auch Wirtschaftlichkeit optimal erfüllen", so Geschäftsführer Georg Mayer.
 
Grundpfeiler der Modernisierung ist der Ausbau des Firmensitzes in Tittmoning mit dem Ziel, die bisherigen Produktionskapazitäten zur Absicherung des zukünftigen Wachstums zu erweitern und dadurch gleichzeitig sinnvolle Optionen für zukunftsweisende Fertigungs- und Montagetechnologien zu schaffen.
 
Um Kundenanforderungen noch schneller und besser zu erfüllen, werden derzeit Ersatzteillager und Service in Tittmoning neu errichtet. Weitere Schwerpunkte sind die Optimierung der Fertigung und die Anpassung des Produktportfolios im Hinblick auf die Umsetzung von rationellen Fertigungsprinzipien (z. B. Gleichteile-, Plattformstrategie etc.).
 
Am 2003 gegründeten Standort Zahorska Ves in der Westslowakei, an dem zahlreiche Schweißbaugruppen für die Montage in Tittmoning produziert werden, investiert das Unternehmen derzeit 2,5 Mio. € in eine neue Produktions-Halle, eine moderne Laserschneidanlage sowie rationelle Schweiß- und Drehvorrichtungen. Gleichzeitig sollen an allen Produktionsstandorten die bereits vor einigen Jahren implementierten Lean Production-Konzepte weiter vertieft und in allen Bereichen verankert werden.
 
Das Technologiezentrum mit Prototypenbau im zweiten bayerischen Fertigungsstandort in Mayerhofen (4 km von Tittmoning) soll mittelfristig nach Tittmoning verlegt werden. "Durch das Zusammenlegen der Produktion und dem Prototypenbau an einem Standort sparen wir mittelfristig erhebliche Kosten und wertvolle Entwicklungszeit", so Mayer.
 
Maximale Effizienz in der Produktion ist die eine Seite. Um weltweit aber in die Distanzmärkte zu expandieren, haben die Fütterungstechnik-Spezialisten im Rahmen von Siloking 4.0 einen umfassenden Internationalisierungsprozess eingeleitet.
 
Der momentane Schwerpunkt liegt auf der vertrieblichen Expansion in ca. 50 Ländern. Die Absicherung der Expansion erfolgt über Tittmoning und die bestehenden Niederlassungen in Russland, Brasilien und China. Siloking hat dort Vertriebs- und Service-Niederlassungen aufgebaut, die bezüglich der Ablaufprozesse und der Organisation modernstem Standard entsprechen.
 
Angesichts der hohen Anforderungen an die Produkt- und Leistungspalette und der daraus im internationalem Kontext resultierenden Komplexität von Produktions-,  Vertriebs-, Service- und Administrationsprozessen hat sich die Unternehmensleitung vor Kurzem entschieden, eine neue ERP-Software einzuführen. Dadurch will man zukünftig der Notwendigkeit einer fundierten organisatorischen wie betriebswirtschaftlichen Steuerung der gesamten Wertschöpfung des Unternehmensverbundes besser gerecht werden.
 
"Siloking 4.0 ist für uns ein kontinuierlicher Optimierungs- und Veränderungsprozess, der gerade erst begonnen hat und sich auf alle Bereiche ausdehnt. Basis für alle Investitionen und Maßnahmen ist das kontinuierliche Wachstum der vergangenen Jahrzehnte, das wir weiterhin auf einem überdurchschnittlichen Niveau halten wollen", so Georg Mayer.
 
Im Geschäftsjahr 1.08.2014 bis 31.07.2015 erwirtschaftete das Familienunternehmen mit rund 350  Mitarbeitern einen Umsatz von rund 60 Mio. Euro. Der Exportanteil betrug mehr als 50 Prozent.
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