Login
Gute Stimmung

Uelzena meldet neuen Umsatzrekord

Jörn Dwehus stellte den Geschäftsbericht vor.
Jan-Gerd Ahlers, LAND & Forst
am
03.07.2018

Mehr Milchgeld für die Bauern, Wachstum in allen Produktgruppen und Steigerungen bei der Milchverarbeitung waren die Themen bei der Generalversammlung von Uelzena.

Gute Stimmung dank guter Nachrichten bei der Generalversammlung von Uelzena im niedersächsischen Uelzen:

  • Der Umsatz kletterte 2017 um 174 Millionen Euro (33 Prozent) auf ein neues Rekordniveau von 703 Millionen Euro.
  • Die Rohstoff-Anlieferung erreichte mit 589 Millionen Kilogramm einen neuen Höchststand.

Rund 760 milcherzeugende Betriebe bilden das Rückgrat der Genossenschaft und diese sind wiederrum in sechs Primärgenossenschaften organisiert. Die Erzeuger halten im Schnitt 146 Kühe und bewirtschaften 241 ha. 99 Prozent sind Haupterwerbsbetriebe.

Milchgeld über dem Bundesschnitt

Die Auszahlungsleistung lag mit 36,54 Ct leicht über dem Bundesdurchschnitt von 36,19 Ct. "Wir blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück", meinte der neue Vorstandsvorsitzende Jörn Dwehus zufrieden über sein persönliches erstes Jahr. Uelzena profitierte von historischen Höchstpreisen in der Produktgruppe Butter und Butterfett.

Gute Ausgangslage für geplantes Investitionsprogramm

Zugleich wurde ein hoher Konzernüberschuss von 9,3 Millionen Euro erwirtschaftet und eine weiter verbesserte Eigenkapitalquote von 39,1 Prozent ausgewiesen. "Dies ist eine gute Ausgangslage für das geplante Investitionsprogramm der Werksstandorte, mit der die Leistungsfähigkeit weiter verbessert werden soll", sagte Dwehus.

93 Prozent der Milchrohstoffmengen werden in einem Umkreis von 150 km um die Werksstandorte in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein erfasst.

GVO-freier Käse im Angebot

Um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein und den wachsenden Marktanforderungen zu entsprechen, wurde beschlossen, dass zum 1. Juli GVO-freier Käse angeboten werden soll. Insbesondere betrifft die Umstellung die Milcherzeuger, die ihre Rohmilch an die Altmark-Käserei in Bismark liefern. Hier ist eine getrennte Verarbeitung der Rohmilch nicht möglich, und es würden zusätzliche Frachtkosten auf die Milcherzeuger zukommen.

Bis zum Jahresende gibt es dafür einen Zuschlag von 0,75 Cent pro Kilogramm nach vorliegender Freigabe durch die Zertifizierungsstelle.

Mit Material von Jan-Gerd Ahlers

Hätten Sie's gewusst? 10 Fakten zur Milch

Kühe im Melkstand
Milch wird in Behälter geschüttet
Tasse mit Cappuccino
Madenkäse
Frau badet in Milch in Badewanne
Fruchtjoghurt mit ganzen Beeren
Milch in Topf
Ferkel beim säugen
Rosa Milch in Trinkglas mit Strohhalm
Diverse Milchprodukte
Auch interessant