Login
Wirtschaft & Unternehmen

Westermann: Dozer überzeugend im Arbeitsalltag

von , am
19.05.2015

Um optimale Produktionsergebnisse in der Geflügelmast zu erzielen, ist es wichtig, immer wieder innovative, moderne Wege zu gehen.

"Der Einsatz des Dozers, eines Reinigungsgeräts der Firma Westermann Radialbesen, in unseren Hähnchenställen rentiert sich sehr für uns", so Johannes Schulte, Landwirt aus Meppen-Bokeloh. Sein Betrieb ist seit fünf Jahrzehnten in der Hähnchenmast aktiv. Derzeit verfügt der Hof über drei Ställe für jeweils 42.000 Hähnchen und einem kleineren für 16.000 Hähnchen. Pro Jahr produziert der Landwirt rund eine Millionen Hähnchen für die Lebensmittelindustrie.
 
 
Das Reinigungsgerät sei in enger Abstimmung mit ihm selbst entwickelt worden, so Schulte. Dieser enge Kontakt bei der Produktentwicklung ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Westermannschen Unternehmensphilosophie. Kundenanfragen finden im Unternehmen immer Gehör und sind Basis für mögliche Produktneuheiten. Unternehmer Alfons Westermann begründet dieses Vorgehen: "Wir sind Experten in Sachen Technik, da sind wir unschlagbar. Die Landwirte sind Tierhaltungsexperten. Gemeinsam können wir die bestmöglichen Produkte für die Arbeit in den Betrieben entwickeln. Denn die Landwirte wissen doch am besten, was sie brauchen."


Als Indikator für die Qualität der Hähnchenmast wird seit einiger Zeit die Fußballengesundheit herangezogen. Die Entstehung einer Fußballenveränderung (Pododermatitis) ist ein multifaktorielles Geschehen.  Alter, Geschlecht und genetische Herkunft als interne Faktoren sind ebenso wie Einstreuqualität, Futter, Stallklima als externe Faktoren von ausschlaggebender Bedeutung.


"Wir möchten für unsere Tiere optimale Bedingungen schaffen", so Johannes Schulte. "Und das gelingt uns derzeit sehr gut. 70 Prozent unserer Hühner werden in die Klasse 0 der Fußballenklassifizierungen eingestuft. Zu bemängelnde Füße verzeichnen wir nicht." Der Betrieb setzt auf feuchtigkeitsbindendes und wenig Staub aufwirbelndes Strohmehlgranulat als Einstreu. Nicht zu viel – 750 gr/m² reichen. Hinzu kommt der von Experten geforderte Einsatz einer Fußbodenheizung, sodass die Einstreu von unten getrocknet wird. Schließlich wird das Stallklima mittels Abfuhr feuchter Stallluft und kontrollierter Zufuhr von Frischluft aktiv gesteuert. Doch das reicht in der Praxis noch nicht aus, um einen permanent trockenen Untergrund zu schaffen, damit sich Krankheitskeime nicht ausbreiten können.


"Ein Fräsen des Einstreus nach zehn bis vierzehn Tagen mit dem Dozer ist unerlässlich", führt Schulte aus. Rund eine Stunde pro Stall benötige er dazu. Das Einstreu ist danach wieder locker und trocken, so dass die Hähnchen wieder picken und scharren können. Die Qualität seiner Hähnchen  komme der Einsatz definitiv zu Gute.
 
Der Dozer aus dem Hause Westerman, ein Spezialist für Reinigungsgeräte in der Landwirtschaft, ist eigens für den Einsatz in Geflügelmastställen konzipiert, kann aber auch in andere Stallungen zum Einsatz kommen. "Ich kann mit dem Gerät inklusive seiner Anbaugeräte den Bodenbelag locker einstreuen und später wieder fräsen sowie die Tiertränken während der Grundreinigung mittels Hochdruck- und Schaumdüsen gründlich reinigen", erläutert Johannes  Schulte. "Also quasi ein Gerät, das nahezu alles kann."
 
Mehr Infos unter www.westermann-radialbesen.de
">
">
">
">
">
">
">
">
">
">
">
">
"> 
Auch interessant