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Wirtschaft & Unternehmen

Die Zukunftsvision von Massey Ferguson

von , am
03.09.2014

Neuheiten Massey Ferguson, die weltweite Marke von AGCO, stellt neue Maschinen auf seinem Event Vision of the Future in Beauvais, Frankreich, vor. Doch nicht nur diese…

Mit einem Investitionsvolumen von über 350 Millionen USD und nach sechs Jahren Forschung und Entwicklung, beginnt MF mit der Markteinführung einer komplett neuen Generation an Traktoren von 60 bis 130 PS. Konzipiert für den Weltmarkt, werden die von Grund auf neu entwickelten Baureihen an verschiedensten AGCO-Produktionsstandorten montiert und weltweit verkauft.
 
"Mit seiner vorausschauenden Perspektive ist unser Event die perfekte Plattform für das weltweite Debüt dieser neuen Maschinen. Dies ist das größte Produktentwicklungs- und Produktionsprojekt in der AGCO-Geschichte und darüber hinaus ein enormer Schritt in der Entwicklung der Marke Massey Ferguson", kommentiert Richard Markwell, MF Vice President und Managing Director EAME (Europa, Afrika und Nahost). "Massey Ferguson steht aufgrund seiner langjährigen internationalen Erfahrung bei Entwicklung, Fertigung und Vertrieb, mit Stolz an der Spitze dieses ehrgeizigen Projekts. In einer Zeit in der es wichtiger denn je ist, kostenbewusst mit Maschinen zu arbeiten, die exakt das jeweilige Anforderungsprofil erfüllen, bringen wir mit einer Fülle an Ausstattungsvarianten, -Merkmalen und verschiedensten Detail-Optionen, den richtigen Schlepper für jeden Landwirt auf der Welt. Unabhängig vom Betriebsstandort und dem was er anbaut", fügt er hinzu.
 
Bei diesem Konzept bildet ein Netzwerk an weltweiten Fertigungsstätten in denen entweder einzelne Baugruppen oder komplette Traktoren gefertigt und montiert werden, die Grundlage der Produktionsstrategie. Die wichtigsten AGCO-Standorte hierfür sind derzeit Canoas und Mogi das Cruzes in Brasilien, Chennai in Indien, Manisa in der Türkei und Changzhou in China. In Changzhou wurde eine komplett neue Fabrik unter modernsten Gesichtspunkten gebaut, um als Ankerpunkt für die Produktion kompletter Traktoren sowie Lieferant der wichtigsten Komponenten zu fungieren.
 
Weiterhin führte MF wesentliche Neuerungen bei den Mähdreschern ACTIVA S und BETA ein, welche nicht nur mehr Motorleistung, erhöhten Bedienkomfort und bessere Gesamtsteuerung liefern, sondern auch eine deutlich gesteigerte Ernteleistung bei einer Reihe von Druschfrüchten.
 
Wichtigste Neuerungen beim ACTIVA S u.a.: neue, geräumige und komfortable Proline-Kabine mit TechTouch 2 Terminal; starker Sechszylindermotor von AGCO Power mit 7,4 l Hubraum und Power Boost beim Entladen, im ACTIVA S 7347 mit sechs Schüttlern; bis zu 6,8 m breites PowerFlow-Schneidwerk.
 
MF stattet auch die Mähdrescher BETA 7360 und MF 7370 mit neuen Merkmalen aus. Die Neuerungen: leistungsstarker AGCO Power-Motor mit sechs Zylindern, 7,4 bzw. 8,4 Litern Hubraum und Power Boost; neue automatische Steuerung Auto-Guide xls über das TechTouch Terminal als Option; sechsreihiger Strohhäcksler als Standard für gute Schnittqualität bei geringerem Energiebedarf; Schneidwerkssteuerung in alle Richtungen
 
Weiterhin freute sich MF seine Exklusivpartnerschaft mit dem Europäischen Rat der Jungen Landwirte (CEJA) bekannt geben zu können. Man war auch bisher schon Hauptsponsor des CEJA, welcher ca. zwei Millionen junge europäische Landwirte vertritt, und arbeitet in der Unterstützung einer Reihe von Projekten auf internationaler, regionaler und lokaler Ebene eng mit dieser Institution zusammen.
 
MF stellt außerdem sein Projekt vor, mit einem Traktor zum geographischen Südpol zu fahren. Die Expedition mit dem Namen Antarctica2 folgt den Schritten von Sir Edmund Hillary, der im Jahr 1958 mit einem speziell ausgerüsteten Ferguson TE20 auf Raupenlaufwerk zum Südpol fuhr. Das Team des Jahres 2014, welches am 15. September in Kapstadt zu dieser 2.350 km langen Reise aufbrechen wird, steht unter dem Beistand führender Industriepartner, um u. a. zum ersten Mal mit einem Traktor auf Rädern den Südpol zu erreichen. Ein vom Technikerteam in Beauvais modifizierter MF 5610 soll dabei von Manon Ossevoort gefahren werden, die besser als das Tractor Girl bekannt ist, weil sie schon einen Traktor von ihrem Heimatort in den Niederlanden nach Südafrika gefahren hat.
 
Eine Direktübertragung und regelmäßige Aktualisierungen auf dazu speziell eingerichteten Webseiten ermöglichen es der ganzen Welt, virtuell an dieser Expedition teilzunehmen, bis der MF den Südpol um den 7. Dezember herum, erreicht – #BelieveInIt.
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