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Wirtschaft & Unternehmen

Zunhammer: Umweltfreundlich düngen

von , am
09.12.2013

Die bevorstehende Änderung der Düngeverordnung lässt Verschärfungen bei den Nährstoffmengen und ein kleineres Zeitfenster zur Gülleausbringung erwarten. Mehr Schlagkraft, Bodenschonung für die Ausbringung in wachsende Bestände und ein exaktes Nährstoffmanagement werden von der neuen Gülletechnik erwartet.

Neben großer Schlagkraft vereint der neue Zuni-X-Trac von Zunhammer ein komplettes elektronisches Steuer- und Regelsystem zur präzisen Gülledüngung - fast so exakt wie beim Mineraldünger. Denn im Gegensatz zum Mineraldünger schwanken die Nähstoffgehalte bei der Gülle sehr stark. Deshalb kann optional während der Befüllung des Gülletanks der Nährstoffgehalt der Gülle über den NIR-Sensor (VAN-Control von Zunhammer) ermittelt werden. Durch diese Zusatzausstattung gelingt es dem Landwirt erstmals exakt die kommenden Anforderungen der Gülleverordnung bei den max. Nährstoffmengen N (Stickstoff) und P (Phosphor) einzuhalten.
 
Das Fahrzeug basiert auf dem neuen Claas Xerion Saddle-Trac mit Abgas- und verbrauchsoptimierten Motor (435 PS), stufenlosem Getriebe, Breitreifen mit 900 mm Breite, Allradlenkung und max. 50 km/h. Höchste Bodenschonung erreicht der Gülle-Selbstfahrer durch versetztes Fahren von Vorder- und Hinterachse (Hundegang) mit allen angebauten Geräten (Heck-Hydraulik seitlich schwenkbar).
 
Seine Sparsamkeit stellt der Gülletrac in der Praxis unter Beiweis: rund sechs Liter Diesel pro Hektar mit Schleppschlauchverteiler (30 m Arbeitsbreite) bzw. rund zwölf Liter Diesel pro Hektar mit Scheibenegge (Zunidisc, 6 m Arbeitsbreite).
 
Alle Rohre und Aggregate im Güllestrom sind an die hohe Leistungsfähigkeit angepasst. So hat der Saugarm einen Durchmesser von NW 250. Die Drehkolbenpumpe fördert 9.000 Liter/Minute; damit ist der Tank in max. zwei Minuten befüllt. Und der Vorabscheider mit Faserzerkleinerer (RotaCut) in der Gülleleitung vor der Pumpe kann bis zu 12.000 Liter/Minute Durchfluss verkraften. Der komplett neue Saugarm ist jetzt um 180° schwenkbar und kann an Höhen von 1,8 bis 5,5 m andocken - auch über Gräben.
 
Die komplette elektronische Steuerung von allen Arbeitsabläufen (Komponenten über ISOBUS vernetzt) entlastet den Fahrer gerade an langen Arbeitstagen spürbar. Ist dann noch der optional erhältliche Nährstoffsensor (VAN-Control) eingebaut, lässt sich die Ausbringmenge nach Ergebnissen der Bodenproben und der Nährstoffgehalte in der Gülle automatisch dosieren. Ein Überschreiten der max. Nährstoffmengen nach Düngerverordnung ist so sicher ausgeschlossen.
 
Optimale Servicefreundlichkeit zeigt das neue Fahrzeug auch durch den komplett neu konstruierten, kippbaren Tank und die neue Pumpenanordnung. So wird gerade die tägliche Wartung auf ein Minimum reduziert.
 
Beim Behälterbau setzt der Güllespezialist Zunhammer konsequent auf innovative Materialien zum Leichtbau: Beispielsweise ist der neue 16 cbm fassende, kippbare Aufbau-Behälter aus robustem und leichtem GFK-Werkstoff gefertigt. Das spart gegenüber Stahlbehältern, je nach Konstruktion, zwei bis drei Tonnen Gewicht ein.
 
Mehr Infos auch unter www.zunhammer.de
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