Fördergelder Agrarförderung: Der lange Weg zum Flächenantrag

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Zwei Landwirte unterhalten sich im Milchviehstall © Niehoff Bild vergrößern
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Bis 15. Mai können Anträge auf Agrarförderung und Agrarumweltmaßnahmen gestellt werden. Wichtige Tipps zu Hilfen und Neuerungen lesen Sie in der LAND & Forst 13/17.

Bis Montag, 15. Mai, sollten Sie Ihre Anträge auf Agrarförderung und Agrarumweltmaßnahmen stellen. Die Antragsfrist für die Einreichung des Sammelantrages auf Agrarförderung und von Agrarumweltmaßnahmen 2017 endet in diesem Jahr am Montag, den 15. Mai 2017.

Seit dem 17. März kann die Antragssoftware ANDI 2017 von der Homepage des SLA und der LWK Niedersachsen geladen werden. Zum 31. März werden die Antrags-DVDs, nebst den auf der DVD gespeicherten individuellen Antragsdaten aus dem Vorjahr, den niedersächsischen Antragstellern per Post zugestellt.

Neue Funktionen bei ANDI

Das ANDI-Programm wurde in einigen Punkten überarbeitet. Einen Überblick über neue Funktionen finden Sie hier:

  • Im Bereich der Flächenbearbeitung gibt es eine eigene Themenkarte „Flurstücke“, so dass die Flurstücksgrenzen nun ergänzend zu den Schlag- und Feldblockgrenzen sowie den Luftbildern angezeigt werden können.
  • Im Fall von Flurbereinigungen können die neuen Grenzen nach der vorläufigen Besitzeinweisung ebenfalls über eine eigene Themenkarte angezeigt werden.
  • Bei den Zeichenwerkzeugen können Schlaggeometrien an den Flurstücks- sowie Flurbereinigungsgrenzen ausgerichtet werden („Fangfunktion“). Des Weiteren ist dieses auch möglich, sobald die Schlaggeometrien anderer Antragsteller im System und für den Antragsteller sichtbar sind.
  • Im Bereich der Grafikfunktionen gibt es eine Funktion zum Auffüllen eines Feldblocks, so dass nach der Zeichnung eines oder mehrerer Schläge der restliche Feldblock mit einer neuen Geometrie komplett ausgefüllt werden kann.
  • Ist in der Anlage 2 (Agrar-umweltmaßnahmen (AUM), ökologische Vorrangflächen (öVf)) eine Schlagteilung, lässt sich nach Zeichnung des ersten Teilschlages der zweite Teilschlag durch „Auffüllen“ der Restfläche erfassen. So ist sichergestellt, dass sich keine Flächendifferenzen ergeben.
  • Schlaggeometrien aus einer externen „Shape-Datei“ (siehe oben, beispielsweise auch aus Ackerschlagkarteiprogrammen) können in ANDI übernommen werden.
  • Schlaggeometrien können innerhalb eines Feldblockes jederzeit verschoben werden.

Der Umgang mit den neuen Bearbeitungstools kann anhand von Schulungsvideos nachvollzogen werden. Diese Videos finden Interessierte auf der Homepage der LWK unter dem Webcode 01030697. Zudem können alle Neuerungen und Hinweise, die dieses Antragsjahr betreffen, in einer Zusammenstellung als PowerPoint-Präsentation, Webcode: 01031943, ansehen.

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst 13/17 auf den Seiten 16 und 17. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…