EU-Agrarrat Agrarminister sprechen über GAP nach 2020

EU-Fahne flattert vor der EU-Kommission © mbruxelle/Fotolia Bild vergrößern
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Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 ist ein Schwerpunktthema des EU-Agrarministertreffens in Brüssel.

Der EU-Agrarrat findet heute unter der Leitung von Maltas Landwirtschaftsminister Roderick Galdes statt. Die maltesische Ratspräsidentschaft will die Ressortchefs dabei nach ihren Prioritäten im Hinblick auf die zukünftige EU-Agrarpolitik befragen. Einigkeit herrscht im Agrarrat darüber, dass die GAP vereinfacht werden muss und dass auch nach 2020 ausreichende Mittel im EU-Haushalt für diese bereitgestellt werden müssen. Ansonsten setzen die Mitgliedsländer aber unterschiedliche Prioritäten.

Zu Beginn des Treffens werden aber zunächst fischereipolitische Angelegenheiten diskutiert. Dabei wird die Kommission den Ministern unter anderem einen Mehrjahresplan zum Schutz der kleinpelagischen Arten in der Adria vorstellen. Im Anschluss daran soll der Agrarrat von Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis über den Aufbau einer Plattform für Tierwohl informiert werden. Danach wird die kroatische Delegation über die Ausbrüche der Lumpyskin- Krankheit bei Wiederkäuern in dem Land unterrichten.

GAP nach 2020: Online-Konsultation zur Agrarpolitik läuft noch

Anschließend ist dann die Diskussion zur GAP nach 2020 geplant. Nachdem die EU-Kommission im Rahmen einer Online-Konsultation die Öffentlichkeit und insbesondere die einschlägigen Interessenverbände eingeladen hat, ihre Vorstellungen bezüglich der nächsten GAP-Periode 2021 bis 2027 zu äußern, sind nun auch die EU-Agrarminister dran.

Einig sind sich die EU-Mitgliedstaaten darüber, dass die Agrarpolitik vereinfacht werden muss und dass auch für die Zeit nach 2020 ausreichende Haushaltsmittel in der EU dafür zur Verfügung stehen müssen. Darüber hinaus setzen die EU-Mitgliedstaaten unterschiedliche Akzente.

Deutschland sprach im Sonderausschuss für Landwirtschaft die Bedeutung von Innovationen und Tierschutz an. Frankreich forderte in der GAP bessere Absicherungen gegen Krisen. Die osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten wollen eine Angleichung der Direktzahlungen innerhalb der Union.

Agrarpolitik: Die maltesischen Schwerpunkte

Der maltesischen Ratspräsidentschaft zufolge soll dabei auch über Ansätze für eine stärkere Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft, über die Herausforderungen in Sachen Umweltschutz, den Generationswechsel und die Marktorientierung gesprochen werden.

Des Weiteren werden die Ergebnisse der G20-Landwirtschaftsministerrunde vorgelegt. Kurz angerissen werden soll schließlich auch die schwierige Situation auf dem polnischen Obstmarkt sowie erneut die Rolle der Landwirte in der Lebensmittelkette.


Mit Material von Agra Europe, aiz

SIMA: Die neuen Maschinen 2017 im Überblick
  • John Deere stellt auf der SIMA in Paris einen vollelektrisch angetriebener Traktor-Prototyp vor. Der Prototyp hat zwei Elektromotoren, fährt stufenlos und leistet 130 kW.

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  • Valtra stellte die vierte Generation der A-Serie vor und heimste prompt die Auszeichnung "Maschine des Jahres 2017" in der Kategorie Traktor untere Mittelklasse ein.

     

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  • Auch neu bei Valtra: Die erweiterte S-Serie mit dem neuen S394 mit 405 PS und 1600 Nm.

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  • Auch bei Massey Ferguson blieb es nicht bei einer einzigen Neuheit. Doch die wohl aufsehenerregendste war ein neues Topmodell in der 8700er-Baureihe.

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  • Auch Joskin stellte zahlreiche Neuheiten auf der SIMA 2017 vor. Zum Beispiel bekam die Drakkar-Produktlinie eine hydraulische Bordwanderhöhung von 80 cm Höhe an allen vier Seiten.

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  • Amazone präsentiert auf der SIMA die Neuheit HeigthSelect für Pflanzenschutzspritzen. Damit wird der Abstand zwischen Gestänge und der Zielkultur in Abhängigkeit des Düsenabstands und Düsentyps automatisch angepasst.

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  • Maschio Gaspardo stellte eine ganze Reihe Neuheiten auf der SIMA vor, darunter die pneumatische Drille Gigante Pressure. Maschio Gaspardo entwickelte sie für No-Till- und Minimum-Till-Bedingungen. Sie arbeitet 5,95 m breit, hat einen Saatguttank mit 2.241 Liter und einen Düngertank mit 1.173 Liter. Der Traktor sollte mindestens 180 PS haben.

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  • Monosem stellte einige Neuheiten aus dem Bereich Einzelkornsätechnik vor. Darunter EasySlide, einen neuen Düngebehälter und die CS 10- und CS 30-Überwachung.

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  • Zu den SIMA-Neuheiten von Weidemann zählen eine neue AGM-Batterie für den 2014 eingeführten elektrisch angetriebenen eHoftrac, ein neues Modell in der Hoftrac-Baureihe mit vielen Konfigurationsmöglichkeiten, neue Anbauwerkzeuge im Weidemann-Programm sowie eine Weiterentwicklung der 40er- und 50er-Baureihen (im Bild) inklusive einem neuen Motorhaubendesign.

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  • ATG präsentierte mit dem 380 Flotation Radial in der Größe 800/60R32 auf der SIMA eine neue, für Transportanhänger und Gülletankwagen geeignete Größe.

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  • Speziell für Streuer-Anwendungen hat Trelleborg den neuen Reifen TM3000 VF1050/50R32 mit ProgressiveTraction entwickelt.

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