Geflügelgrippe Vogelgrippe: Wieder neue Fälle in Niedersachsen

Eine Gruppe von Puten © Mühlhausen/landpixel Bild vergrößern
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In dieser Woche gab es sechs neue Geflügel-pestfälle in Putenbeständen im LK Cloppenburg (Gemeinden Garrel und Bösel).

Um die Seuchenbestände wurden Sperrbezirke mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und Beobachtungsgebiete mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern eingerichtet. In allen Sperrbezirken des LK Cloppenburg befinden sich zusammen insgesamt 164 Geflügel haltende Betriebe mit rund 1.500.000 Tieren. In den Beobachtungsgebieten sind 544 Betriebe mit rund 6.000.000 Tieren betroffen.

Aufgrund der Entwicklung in den letzten Tagen wird die Wiedereinstallung von Puten und Enten in den Restriktionszonen in den kommenden vier Wochen vom LK Cloppenburg nicht genehmigt.

Biosicherheit beachten

Ferner wurde heute ein einem Bestand mit Pekingenten (12.300 Masttiere und 12.300 Aufzuchttiere) in Wittmund die Geflügelpest festgestellt. In allen oben genannten Fällen wurde vom FLI der hochpathogene Erreger der Geflügelpest vom Typ H5N8 nachgewiesen.

Bei der weiterhin hohen Gefährdungssituation eines Influenza-Eintrages wird zur Umsetzung der Biosicherheit seitens der Veterinärämter auf folgendes hingewiesen: Bei Betrieben mit mehreren Farm-Standorten sollte darauf geachtet werden, dass die Tierbetreuung an den verschiedenen Standorten nach Möglichkeit durch unterschiedliche Personen erfolgt, um damit im Tierseuchenfall eine Virus-Verschleppung zu vermeiden!


Mit Material von Landkreis Cloppenburg/Landvolk Niedersachsen