Pflanzenschutz Wachstumsregler im Winterweizen: Was Sie beachten sollten

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Winterweizen auf dem Acker im Lager © Werner Raupert Bild vergrößern
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Fingerspitzengefühl ist beim Einsatz von Wachstumsreglern zum Vermeiden von Lager gefragt. Was Sie beachten sollten, lesen Sie in der LAND & Forst 11/17.

Der Einsatz von Wachstumreglern verlangt im Pflanzenschutz besonders viel Fingerspitzengefühl. Der richtige Wachstumsregler und die optimale Aufwandmenge im Winterweizen sind abhängig von folgenden Faktoren:

  • Sorte,
  • aktuelle Witterung,
  • Bestandesentwicklung sowie
  • Wasserverfügbarkeit.

Es gilt, die Ausbildung von Lager möglichst komplett zu verhindern. Dennoch kann durch Witterungsextreme die sorgfältigste Arbeit zunichte gemacht werden. Das haben die Stark- regenereignisse Anfang Juli 2015 und um den 25. Juni 2016 regional gezeigt.

Hierbei hat sich aber auch wieder herauskristallisiert, dass der Faktor Standfestigkeit der Sorte von entscheidender Bedeutung ist und alle anderen Einflüsse überlagern kann. Diese Weichen sind mit der Aussaat im Herbst aber frühzeitig gestellt worden. Nun gilt es, sich an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen und entsprechend zu reagieren.

    Tabelle Wachstumsregler Winterweizen © LAND & Forst Bild vergrößern
    Tab. 1: Wachstumsregler in Winterweizen 2017

    Die zur Verfügung stehende Mittelpalette (Tabelle 1) hat sich nur wenig verändert. Neben den 720-CCC-Produkten auf Basis der Zulassung von Chlormequatchlorid ist mit Shortcut ein weiteres 720-CCC-Produkt im Markt. Es ist allerdings ausschließlich im Winterweizen in der Zeit von BBCH 30 bis 32 zugelassen.

    Wenn Sie Wachstumsregler im Winterweizenbestand anwenden, sollten Sie folgende Punkte beachten:

    • Wachstumsregler sind ein wichtiger Baustein zur Ertragsabsicherung der Kulturen.
    • Neben einer sicheren Wirkung auch immer die Verträglichkeit einbeziehen.
    • In lagergefährdeten Sorten bei Aufwandmengen immer an die obere Grenze gehen. Nur so lässt sich Lager vermeiden und eine gute Beerntbarkeit garantieren. Das kann im Einzelfall auch etwas Ertrag kosten.
    • An bewährten betriebseigenen Strategien festhalten.

    Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst 11/17 auf den Seiten 34 bis 37. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…