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Wirtschaftsdünger

Abgabe von Wirtschaftsdünger auch weiterhin melden!

red
am
17.05.2016

Oldenburg - Sie geben Wirtschaftsdünger ab? Denken Sie an die Mitteilungspflicht gemäß §5 Bundesverbringungsverordnung (WDüngV).

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen erinnert daran, dass für abgebende Betriebe von Wirtschaftsdünger auch weiterhin eine Mitteilungspflicht gemäß §5 Bundesverbringungsverordnung (WDüngV) besteht. Die Mitteilungspflicht eines Betriebes bestehe ab Überschreiten der Abgabemenge von 200 t in einem Kalenderjahr.

Bei düngerechtlichen Kontrollen der Prüfdienste war häufiger festgestellt worden, dass von abgebenden Betrieben als Inverkehrbringer keine Mitteilung erfolgt ist.

Meldepflicht zusätzlich zum Meldeprogramm für Wirtschaftsdünger

Diese Pflicht aus der Bundesverordnung von 2010 bestehe in Niedersachsen aber weiter.

Das gelte auch, wenn die betroffenen Betriebe seit 2012 zusätzlich durch eine Landesverordnung halbjährlich jede erfolgte Einzellieferung - also Abgaben und Aufnahmen - in der zentralen Datenbank „Niedersächsisches Meldeprogramm für Wirtschaftsdünger“ melden müssten.

Fehlende Mitteilung ist Ordnungswidrigkeit

Nicht erfolgte Mitteilungen müssten umgehend nachgeholt werden, betonte die Landwirtschaftskammer. Die fehlende Mitteilung stelle eine Ordnungswidrigkeit dar und könne entsprechend geahndet werden.

Fehlende Meldungen zur Abgabe von Wirtschaftsdünger nachholen

Die LWK appellierte an die Betriebe, eine gegebenenfalls noch fehlende Mitteilung nachzuholen. Die Mitteilungspflicht bestehe für jeden abgehenden Betrieb und müsse spätestens einen Monat vor der ersten Abgabe erfolgen.

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