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Agrarjournalismus: Premiere in Göttingen

von , am
25.02.2015

Hannover/Göttingen - Plötzlich Agrarjournalist! So könnte man das Modul bezeichnen, das am Montag an der Georg-August-Universität Göttingen begonnen hat.

Die Masterstudenten möchten die Fachmedienwelt kennenlernen. © Vienna Gerstenkorn
14 Master-Studenten am Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung lernen innerhalb von drei Wochen Grundlagen des journalistischen Arbeitens bei einer Fachzeitung kennen. Erstmals kooperieren der Lehrstuhl Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte und die LAND & Forst (LuF), um das neue Modul mit Leben zu füllen. Wie entsteht die LAND & Forst? Nach welchen Kriterien werden die Themen ausgewählt und welche Herausforderungen stellt das an die Redakteure? Das sind einige Fragen, die während des Moduls beantwortet werden sollen. „Uns geht es darum, den jungen Studenten Medienkompetenz zu vermitteln. Um Begeisterung zu wecken, aber gleichzeitig auch eine kritische Distanz zu erzeugen, haben wir uns für eine Mischung aus Theorie und Praxis entschieden“, betont LAND & Forst-Chefredakteur Ralf Stephan.

Chancen für den Nachwuchs

Außerdem möchte der Deutsche Landwirtschaftsverlag (dlv) Chancen für Berufseinsteiger im eigenen Hause aufzeigen. „Sie erleben bei uns den wöchentlichen Ablauf mit – von der Redaktionskonferenz mit der Auswahl des Titelbildes über die Blattplanung bis zur eigenen Themenrecherche vor Ort“, erläutert die stellvertretende LuF-Chefredakteurin Sabine Hildebrandt. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Vienna Gerstenkorn und Manuel Ermann (Uni Göttingen) koordiniert und betreut sie das Projekt.

Durch die Vermittlung von Achim Hübner, Geschäftsführer des Landvolk-Kreisverbandes Göttingen, konnten rund um die Uni landwirtschaftliche Betriebe für eine Mitarbeit gewonnen werden. Anfang März fahren die Studenten auf die Betriebe, um vor Ort ein eigenes Fachthema zu recherchieren und zu fotografieren. Die Redaktionskollegen der LAND & Forst aus Oldenburg und Hannover stehen dabei als Mentoren zur Seite. Mitte März endet das Projekt mit einem fertigen Heft.
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