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Geflügelfleisch

Antibiotika-Höchstmengen nur selten überschritten

AgE/agrarheute
am
24.11.2015

Berlin - Beim Geflügelfleischangebot im Einzelhandel werden hinsichtlich der Rückstände an Antibiotika nur selten die Höchstmengen überschritten.

Beim Geflügelfleischangebot im Einzelhandel werden die zulässigen Rückstandshöchstmengen an Antibiotika nur selten die Höchstmengen überschritten. Bei lediglich einer von insgesamt 209 untersuchten Hähnchenfleischproben wurde die zulässige Rückstandshöchstmenge überschritten. Das berichtete das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) bei der jährlichen Vorstellung der Ergebnisse der bundesweiten Lebensmittel- und Bedarfsgegenständeüberwachung vergangene Woche. Nachweisbare Antibiotikagehalte unterhalb der Höchstmengen fanden sich bei 4,8 % der Hähnchenfleischproben und bei 29,8 % der untersuchten Putenfleischpackungen.

Nach Angaben von BVL-Präsident Dr. Helmut  Tschiersky wurden vor allem Rückstände aus der Gruppe der Tetracycline sowie der Fluorchinolone gefunden. Diese würden bekanntermaßen häufig in der Geflügelmast verwendet. Diese Funde sieht Tschiersky als „weniger problematisch“ an. Sorgen bereiten ihm dagegen die Funde von Eno-/Ciprofloxacin, da diese auf einen anhaltenden Gebrauch der Reserveantibiotika schließen ließen.

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