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Altes Land

Apfelernte: Obstbauern sind zufrieden

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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
07.11.2016

Jork - In diesen Tagen geht im Alten Land die Apfelernte zu Ende. Die Obstbauern sind zufrieden. Die Qualität sei hervorragend. Sorgen mache die Preisentwicklung.

Die Apfelernte im Alten Land ist in diesem Jahr deutlich besser ausgefallen als 2015. "Wir haben mit 350.000 Tonnen etwa 12 Prozent mehr geerntet als im letzten Jahr", sagte Matthias Görgens, stellvertretender Leiter des Obstbauzentrums im niedersächsischen Jork. "Die Qualität ist in diesem Jahr hervorragend. Das regt den Konsum derzeit sichtlich an." Die beliebtesten Sorten seien Elstar und Jonagold.

Qualität der Äpfel besser als im Vorjahr

Grund für die im Vergleich zum Vorjahr bessere Qualität sei das Wetter. "Schon nach der Blüte im Mai hatten wir optimale Voraussetzungen für die Entwicklung der Äpfel", erklärte Görgens. So war es warm und sonnig. Die Ernte im Alten Land werde dieser Tage abgeschlossen, sagte Görgens.

Das Alte Land an der Elbe bei Hamburg ist das größte geschlossene Obstanbaugebiet Europas nördlich der Alpen. Außer Äpfeln werden dort auch Kirschen, Birnen und Pflaumen sowie Erd- und Himbeeren angebaut.

Preisentwicklung macht Sorge

Allerdings machten den Bauern zuletzt auch politische Entwicklungen Sorge: So hätten sie sich beispielsweise vom Russland-Embargo bislang nicht erholt, sagte der Vorsitzende der Obstregion Bodensee, Helmut Jäger.

Auch polnische Landwirte drängen beispielsweise mit ihren Produkten auf den westlichen Markt, weil sie ihre Äpfel in Russland nicht verkaufen könnten. Zudem beklagten viele Landwirte Mehrkosten durch den Mindestlohn.

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