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Aufgepasst: Nachbauerklärungen bis 30. Juni einreichen

von , am
05.06.2015

Bonn - Die Rückmeldefrist für die Nachbauerklärung Herbst 2014/Frühjahr 2015 endet am 30.Juni. Sie sollten nicht vergessen, ihre Nachbauerklärungen fristgerecht einzureichen.

Die Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV) setzt sich im Auftrag der Züchter für eine gerechte Entlohnung der Züchtungsleistung ein. © Mühlhausen/landpixel
Eine Nachbauerklärung muss sein, wenn Sie im eigenen Betrieb erzeugtes Erntegut bestimmter Arten zu Saatzwecken im eigenen Betrieb erneut einsetzen. Senden Sie die Nachbauerklärungen deshalb bis zum 30. Juni per Post oder verbuchen sie diese online unter www.stv-bonn.de., um die Nachbaubedingungen (Zahlung der Nachbaugebühr, Auskunftserteilung nach ordnungsgemäßer Aufforderung) rechtzeitig zu erfüllen. Landwirte, die nur eine dieser Bedingungen nicht erfüllen, begehen eine Sortenschutzverletzung und sind dem Sortenschutzinhaber u. a. zum Schadensersatz verpflichtet. Anstelle einer ermäßigten Nachbaugebühr ist dann Schadensersatz in Höhe der vollen Z-Lizenzgebühr zu zahlen.
 
 "Um unnötigen Aufwand und zusätzliche Kosten für die Landwirte und Züchter zu vermeiden, bitten wir jeden, der Nachbau betrieben hat, seine Nachbauerklärung korrekt und fristgerecht bis zum 30.06.2015 einzureichen", erläutert Dirk Otten, Geschäftsführer der Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV). Die STV setzt sich im Auftrag der Züchter für eine gerechte Entlohnung der Züchtungsleistung ein. Diese Honorierung der züchterischen Arbeit und ein fairer Saatgutmarkt sind die Voraussetzungen dafür, dass Landwirte auch in Zukunft von leistungsstarken Sorten profitieren und bestes Saatgut als Betriebsmittel einsetzen können.
 
Für Fragen und weitere Informationen zur Nachbauerklärung steht das STV-Service-Center unter der Telefonnummer 0228 - 96 94 31 60 gerne zur Verfügung.
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