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Aus den Regionen

Baurecht: Mobil nur mit Genehmigung

von , am
15.08.2013

Niedersächsische Direktvermarkter setzen im Bereich der Legehennenhaltung vermehrt auf Mobilställe. Damit kann die Haltung der Tiere den Verbrauchern transparent gemacht werden.

Die niedersächsische Bauordnung soll angeblich schon zum Jahreswechsel dahin gehend geändert werden, dass mobile Hühnerställe keine Baugenehmigung mehr benötigen. © Mühlhausen/landpixel
Zusätzlich bietet das Stalldach oft eine kostenlose Werbefläche für den Hofladen. In der LAND & Forst Nr. 30 wurde das System der mobilen Hühnerställe erläutert.
 
Daraufhin erreichte die Redaktion der Hinweis eines Hühnerhalters, dass die Region Hannover grundsätzlich eine Baugenehmigung für mobile Ställe verlangt. In der Begründung der Behörde heißt es, es handelt sich nicht um einen "typischen Weideunterstand" sondern um eine "vorwiegend ortsfeste Nutzung".

Keine rechtlich einheitliche Beurteilung der Hühnermobile

Der Hühnerhalter musste wegen seines vorzeitigen Baubeginns tief in die Tasche greifen und die dreifache Gebühr an die Regionsverwaltung überweisen. Eine schriftliche Anfrage des Betroffenen beim Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium ergab ein etwas anderes Bild. "Leider ist die rechtliche Beurteilung der Hühnermobile nicht einheitlich", teilte das Ministerium mit. Offensichtlich will das Ministerium nun für Klarheit sorgen. "Eine entsprechende Änderung für Hühnermobile soll auf den Weg gebracht werden", sicherte das Ministerium zu.

Hühnerstall auf vier Rädern

 
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