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Aus den Regionen

Betriebe auf Landesflächen erneut in Ökoförderung

von , am
26.05.2015

Hannover - Ab sofort können landwirtschaftliche Betriebe auf Landesflächen wieder an Agrarumweltmaßnahmen wie Ökolandbau, Gewässerschutz und Blühstreifen teilnehmen.

In einem aktuellen Erlass an die Ämter für regionale Landesentwicklung und die Landwirtschaftskammer hat Minister Meyer die entsprechende Vorgabe von 1998 wieder zur Regel gemacht. © Mühlhausen/landpixel
Gute Nachricht für all die landwirtschaftlichen Betriebe, die sich auf Landesflächen befinden: Ab sofort ist die Teilnahme und Förderung durch Agrarumweltprogramme wieder möglich.  Damit können Landwirte auch auf gepachteten Landesflächen wieder an Maßnahmen wie Ökolandbau, Gewässerschutz und Blühstreifen teilnehmen.

Landesrechnungshof wollte Pachtnachlass

Grund für die zwischenzeitliche Aussetzung der Teilnahme war eine Kritik des Landesrechnungshofes (LRH). Dieser hatte einen Vorrang des Pachterlasses angemahnt. Im Klartext: Betriebe sollten nach LRH-Ansicht für besondere ökologische Leistungen einen Nachlass bei der Pacht erhalten. Allerdings konnte eine solche Hilfe die ausgefallene Ökoförderung nicht ersetzen. Zudem war sie damit auch nicht gleichzusetzen, da die Teilnahme an Umweltprogrammen für Landwirte freiwillig ist.
 
Landwirtschaftsminister Christian Meyer veranlasste daher eine erneute Prüfung der Regelung und setzte zusammen mit dem Finanzministerium die alte Rechtslage wieder in Kraft. In einem aktuellen Erlass an die Ämter für regionale Landesentwicklung und die Landwirtschaftskammer hat der Minister die entsprechende Vorgabe von 1998 wieder zur Regel gemacht. Sie erlaubt den Betrieben die Teilnahme an Ökoprogrammen.
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