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DNA-Test: Keine eindeutigen Hinweise auf Wolf

von , am
15.06.2015

Bispingen/Norden - Bei dem im Mai im Heidekreis tot aufgefundenen Islandponyfohlen haben die Behörden nach einer Untersuchung von genetischem Material keine Beweise auf einen Wolfsriss gefunden.

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz hatte die DNA-Proben untersucht. © Mühlhausen/landpixel
Die Ergebnisse der DNA-Analysen des toten Islandfohlens liegen jetzt vor: Demnach ist der Tod des Tieres "weder eindeutig noch mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Wolf verursacht", heißt es in einem Schreiben des zuständigen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) an den Besitzer des betroffenen Gestüts bei Bispingen. Als Todesursache kämen auch eine Totgeburt oder eine Verletzung während der Geburt in Frage.
 
Die Überreste des kurz zuvor geborenen Islandpferdes waren Mitte Mai auf einer Weide entdeckt worden, nur noch der Kopf und ein Teil der Wirbelsäule waren übrig. Dem Deutschen Jagdverband und dem Kontaktbüro "Wolfsregion Lausitz" war damals bundesweit kein Fall bekannt, wo ein Wolf ein Pferd oder Fohlen getötet hat.
 
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