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Mähtod

Ehrenamtliche Wildrettung aus der Luft

Rehkitz-Kitz-Mähtod
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Edith Kahnt-Ralle, LAND & Forst
am
18.04.2019

Zwei Männer aus dem Osnabrücker Land wollen ehrenamtlich Rehkitze vor dem sicheren Mähtod retten. Sie suchen Mitstreiter.

Ein Verwaltungsangestellter, Land- und Reha-Techniker oder Maschinenbauingenieur - sie alle hatten in ihrem früheren Leben mehr oder weniger nichts mit der Landwirtschaft zu tun. Doch das änderte sich. Jetzt sind sie zwar keine landwirtschaftlichen Dienstleister geworden, aber sie leisten der Landwirtschaft gute Dienste, und das ehrenamtlich.

Beseelt von dem Wunsch, hilflose Wildtiere vor dem sicheren Mähtod zu bewahren, sind Sven Pots aus Bissendorf und Carsten Kemna aus Melle vor zwei Jahren als Kitzretter im Osnabrücker Land aktiv geworden. Als wir die beiden Männer mit ihren Drohnen im Herbst 2018 besuchten, war diesen nach der zweiten Saison schnell klar: Sie brauchen Unterstützung. Kemna: „Letztes Jahr sind wir sechs Wochen lang jeden Tag morgens geflogen und haben doch leider zehn Leuten noch absagen müssen“.

Denn die Mähsaison ist kurz und die Nachfrage seitens der Landwirtschaft nach ihren Diensten steigt erfreulicherweise. Über ihre eigene Homepage, Zeitungsberichte und Beiträge bei Hegeringversammlungen sowie auf dem Videokanal You Tube haben sie auf ihr Projekt aufmerksam gemacht und versucht, weitere Helfer zu werben. 

Und was ist daraus geworden? Eine kleine Erfolgsgeschichte, kann man sagen.

Lesen Sie die ganze Geschichte in der nächsten LAND & Forst.

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