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Forstschädling

Eichenprozessionsspinner unterwegs

am Dienstag, 28.05.2019 - 18:00

Seit den 90er Jahren breitet sich der Falter in Deutschland aus und ist jetzt bundesweit anzutreffen. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben gefährliche Haare, die starke Hautausschläge und Allergien auslösen können.

Die Stadt Lingen (Landkreis Emsland) meldet die ersten Nesterfunde in diesem Jahr. Umfangreiche Maßnahmen zur Bekämpfung auf öffentlichen Flächen, wie zum Beispiel Schulen und Kitas, werden dabei direkt von einer beauftragten Spezialfirma der Stadt umgesetzt. Die Stadt Lingen bittet Bürgerinnen und Bürger darum, befallene Bäume umgehend zu melden. Für Schutzmaßnahmen auf privaten Grundstücken sind die jeweiligen Grundstückseigentümer verantwortlich. Die Stadt empfiehlt, bei einem Befall eine Fachfirma aus dem Bereich der Schädlingsbekämpfung hinzuzuziehen.

Auch in Haselünne (Landkreis Emsland) wurden bereits Nester und Exemplare des Eichenprozessionsspinners gefunden, berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung. Aufgrund der gesundheitlichen Gefahr, die von dem Eichenprozessionsspinner ausgeht, bittet die Stadt Haselünne die Bürger beim Aufenthalt unter Eichen um Vorsicht. Die Schädlinge sollten auf keinen Fall angefasst werden, Hautkontakt sollte man deshalb unbedingt vermeiden