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ELER-Genehmigung zum Teil verzögert

von , am
06.01.2015

Hannover - Das Programm "PFEIL" im Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Niedersachsen wird voraussichtlich frühestens im Juni 2015 genehmigt.

Der Landwirtschaftsfond ELER fördert die Entwicklung des ländlichen Raumes in der EU. © hapo/landpixel
Die Genehmigung des Programms "PFEIL" im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums in Niedersachsen durch die EU-Kommission dürfte voraussichtlich frühestens im Juni 2015 erfolgen. Das Landwirtschaftsministerium in Hannover gab bekannt, dass das Ministerium zwar noch im Dezember Stellungnahmen der Kommission zur Umsetzung des ELER erhalten habe. Allerdings sei die Rückmeldung mit "erheblicher Zeitverzögerung" erfolgt. Landwirtschaftsminister Christian Meyer und die Staatssekretärin für Europaangelegenheiten in der Staatskanzlei Birgit Honé hatten in einem gemeinsamen Schreiben an EU-Agrarkommissar Phil Hogan um einen zügigen Genehmigungsprozess gebeten.
 
Meyer stellte klar, dass für viele Fördermaßnahmen trotz der Verzögerung seitens der EU unter Vorbehalt bereits 2015 Bewilligungen erteilt würden. Das gelte zum Beispiel für das Regionalentwicklungsprogramm Leader, Agrarumweltmaßnahmen, die Gewässerschutzberatung und die Verbesserung der Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse. "Es ist gelungen, hier eine Förderlücke zu vermeiden", hob der Minister hervor. Diese Maßnahmen seien wichtige Bausteine für eine "sanfte Agrarwende".

 

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