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Lüneburg und Cuxhaven

Entwarnung: Vogelgrippe-Verdacht vorerst nicht bestätigt

Externer Autor
am
17.12.2015

Hannover - Die zwei Vogelgrippe-Verdachtsfälle in Niedersachsen haben sich bisher nicht bestätigt. Bei der erlegten Stockente im Landkreis Cuxhaven handelt es sich um eine niedrigpathogene Influenza-Form.

In zwei Verdachtsfällen auf Vogelgrippe liegen nun die ersten Ergebnisse vor: Demnach hat sich in einem Betrieb mit Gänse-, Enten- und Hühnerhaltung im Landkreis Lüneburg nach ersten vorliegenden Untersuchungen des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) der Verdacht nicht bestätigt. Allerdings muss hier noch die Untersuchung durch das nationale Referenzlabor Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems abgewartet werden. Bei einigen Tieren des betroffenen Betriebes waren im Zuge des Hausgeflügelmonitorings H5-Antikörper festgestellt worden.

Keine weiteren Maßnahmen in Cuxhaven

Die FLI-Untersuchung im zweiten Fall liegt dagegen bereits vor: Bei einer im Landkreis Cuxhaven erlegten Stockente handelt es sich um die niedrigpathogene Form der Aviären Influenza mit dem Subtyp H5N1. Damit handelt es sich nicht um Geflügelgrippe. Diese milde Form der Vogelgrippe bei einem Wildvogel erfordert also keine weiteren Maßnahmen gemäß der Geflügelpest-Verordnung. Hinzu kommt, dass in der näheren Umgebung des Abschussortes keine Geflügelhaltungen vorhanden sind.

Geflügelhalter sollten weiter wachsam sein

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer rief gleichwohl alle Geflügelhalter dazu auf, „die Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen zu beachten. Es ist zum Beispiel sehr zu empfehlen, besonderes Augenmerk auf Schleusen, Desinfektionsmatten und Schutzkleidung für Besucher zu legen. Hilfreich dürfte sicher auch eine Buchführung über Besuche sowie eintreffende und ausgehende Lieferungen sein.“ Die Geflügelwirtschaft hat ebenfalls ihre Mitglieder in einem Rundschreiben zu besonderer Wachsamkeit aufgerufen.

Monitoring deckt Verdachtsfälle auf

Die Verdachtsfälle in den beiden Landkreisen waren dank des von Niedersachsen praktizierten Hausgeflügel- und Wildvogelmonitorings zutage getreten. Nach derzeitigem Stand sind dieses Jahr im Zuge des Hausgeflügel-Monitorings 124 Bestände und im Zuge des Wildvogel-Monitorings insgesamt 571 Tiere untersucht worden.

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